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Netzwerk Digitale Chancen: Bundesweite Datenbank von Internet-Zugängen wird in Bremen aufgebaut

08.08.2001


Wer das Internet noch nicht kennt, braucht Einstiegs-Hilfe. Damit jeder ein passendes Angebot finden kann, wird jetzt eine bundesweite Datenbank der Internetzugangs- und Lernorte aufgebaut. Die Daten werden von dem unabhängigen Netzwerk Digitale Chancen gesammelt. Danach wird die Datenbank an der Universität Bremen eingerichtet.

Obwohl die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt, zeigen weite Teile der Bevölkerung bislang kaum Interesse an den neuen Medien. Medien sind aber Erfahrungsgüter: Um den Nutzen des Internet zu erkennen, muss man es benutzen. Die bisherigen Nichtnutzer brauchen für den Einstieg einfache Hinweise, wo man das Internet kennen lernen und ohne großen Aufwand - ggf. mit Unterstützung - ausprobieren kann.

Die Zahl der öffentlichen Einrichtungen wie Internetcafés und Bibliotheken, die Computer mit Internetanschluss anbieten, wächst täglich. Damit man das passende Angebot in seiner Nähe finden kann, wird eine bundesweite Datenbank der Internetzugangs- und Lernorte aufgebaut. Zurzeit kann man telefonisch unter 01805-383725 (= 01805-Für alle) bereits Auskünfte zu rund 1.400 Einrichtungen erhalten. Bis Ende 2001 sollen alle Angebote in Deutschland erfasst sein.

Einrichtungen, die Computer mit Internetanschluss für die Öffentlichkeit bereitstellen, können sich mit einem Online-Fragebogen unentgeltlich selbst in die Datenbank eintragen und so auf ihr Angebot aufmerksam machen. Der Fragebogen ist abrufbar unter http://www.stepping-stones.de, Zugangs- und Lernorte erfassen. Wer sich lieber telefonisch eintragen lassen möchte, kann per E-Mail an erfassung@digitale-chancen.de oder Fax (0421-218-4894) um einen entsprechenden Rückruf bitten.

Die Erfassung der Zugangsorte erfolgt durch das unabhängige Netzwerk Digitale Chancen, das mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Kooperation mit AOL Deutschland an der Universität Bremen aufgebaut wird. Während sich das Angebot der Datenbank direkt an die bisherigen Nichtnutzer wendet, will das Netzwerk auch durch Hintergrundinformationen, Handlungsanleitungen und Best Practice-Beispiele vor allem diejenigen unterstützen, die in Theorie und Praxis an der Überwindung der "Digitalen Spaltung" arbeiten.

Angelika Rockel | idw
Weitere Informationen:
http://www.stepping-stones.de

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