Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eine Nutzerschnittstelle zum Abrufen aller EU-Sprachen

28.04.2004


Im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Projekts wurde ein integriertes digitales Archiv entwickelt, das besonders für solche Projekte von Interesse ist, an denen mehrere Nationen und Partner beteiligt sind. Mit der neuen Anwendung können Kommunikationsbarrieren, die zum Beispiel einer erfolgreichen Systemintegration im Weg standen, umgangen werden. Mit dem Archiv erhalten Bildungseinrichtungen verbesserte Support-Netzwerke, die äußerst flexibel sind und mit leistungsstarken Nutzerschnittstellen die dynamische Integration erleichtern.



Die neue dynamische integrierte Nutzerschnittstelle basiert auf der Systemarchitektur von SCHOLNET (Testmodell eines digitalen Archivs zur Unterstützung von vernetzten Wissenschaftsverbänden) sowie XForms und übertrifft die jetzigen hochmodernen Nutzerschnittstellen bei weitem. Der Bedarf an solchen Nutzerschnittstellen entsteht aus den modernen Merkmalen der Dienstleistung, zu denen unter anderem nicht-textliche Daten, hypermediale Anmerkungen, mehrsprachiger Datenabruf sowie personalisierte Informationsverbreitung gehören.



Weitere innovative Funktionen umfassen die erweiterten Interaktionen auf der Klient-Seite, die Gültigkeitsprüfung der Exemplardaten der Nutzerschnittstelle auf Klient-Seite, Datentrennung und -steuerung sowie systematischer Support für eine flexible Gruppierung von Formelementen. Außerdem kann man mit dem mehrsprachigen Such- und Abrufsystem auf Informationen in mehreren Sprachen zugreifen und die gewünschten Daten in jeder EU-Sprache suchen und abrufen.

Das SCHOLNET-System ermöglicht weiterhin die Verbreitung und die Zugänglichkeit von technischen Informationen innerhalb der globalen mehrsprachigen Gemeinschaft, wohingegen webbasierte Servicemethoden mit Verbaktivierungstechniken kombiniert werden. Durch die kombinierte Verwendung von webbasierten Einrichtungen kann diese leistungsstarke Nutzerschnittstelle daher auch als eine Fallstudie für die Nutzung von Webtechnologien der nächsten Generation betrachtet werden, mit denen integrierte Nutzerschnittstellen für verschiedenste Serviceumfelder entwickelt werden können.

Kontakt>/b>

Matthias Hemmje

Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (IPSI)
Division Manager
Hansastraße 27 C
80686
München
GERMANY
Tel: +49-6151-869844
Fax: +49-6151-869696/8
Email: matthias.hemmje@ipsi.fhg.de

| ctm
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&TBL=DE_OFFR&RCN=EN_RCN:1346&CALLER=OFFR_O_SOC_DE

Weitere Berichte zu: Archiv EU-Sprache Nutzerschnittstelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>