Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Größte UMTS-Netzmessung der Welt: Deutsche Ballungsräume fast alle gut versorgt

18.03.2004


"connect" enthüllt: E-Netzbetreiber haben weniger Kapazität aufgebaut als T-Mobile oder Vodafone / UMTS-Nutzung vielerorts nur im Freien möglich / Vodafone-Netz mit hoher Kapazität

Pünktlich zur CeBIT präsentiert das Telekommunikationsmagazin "connect" (Ausgabe 4/2004) einen bundesweiten Test zur UMTS-Abdeckung in 25 deutschen Städten. Damit hat "connect" ermittelt, wie weit die Netzbetreiber mit dem Ausbau des UMTS-Netzes in Deutschland tatsächlich sind. Das Ergebnis: Die Netzbetreiber haben die deutschen Ballungsräume zwar fast alle gut versorgt. Allerdings hapert es in den Randgebieten der Städte und in manchen Fällen sogar in Innenstädten noch mit der Inhouse-Versorgung von UMTS. Das heißt: Oft lässt sich der schnelle Datenfunk nur auf der Straße oder bei offenem Fenster nutzen.

Insgesamt zeigt der UMTS-Test von "connect" deutlich, dass T-Mobile und Vodafone beim Aufbau des 3G-Netzes um Monate weiter sind als E- Plus und O2. So hat T-Mobile im gesamten getesteten Gebiet bereits jetzt ein engmaschiges Netz aufgebaut und versucht offenbar, sein UMTS-Netz rasch in die Fläche zu bringen, berichtet "connect". Die engmaschige Netzabdeckung von Vodafone in einigen Städten entlarvt eine weitere Strategie: So trimmt Vodafone das Netz auf Datenübertragung durch professionelle User und will damit langfristig die Nutzung von WLAN-Hotspots zumindest teilweise überflüssig machen. Ziel ist es, zukünftig viele schnelle Downloads gleichzeitig zu ermöglichen.

E-Plus hat in vielen Städten nur halb so viele oder nur ein Viertel so viele Sendezellen aufgebaut. Daher erreichen die Düsseldorfer im Vergleich zum Wettbewerb vielerorts am wenigsten Netzabdeckung. Das führt unter anderem dazu, dass für E-Plus-Kunden eine Indoor-Nutzung von UMTS-Diensten noch häufiger nicht gewährleistet ist als für Kunden der anderen Netzbetreiber. Wie E-Plus hat auch O2 deutlich weniger Zellen in Betrieb als die D-Netze und damit keine zufriedenstellende Indoor-Versorgung. Das könnte sich allerdings schlagartig ändern, da O2-Kunden zukünftig wie geplant das UMTS-Netz von T-Mobile mit benutzen dürfen.

Dirk Waasen | connect Telekomm.magazin
Weitere Informationen:
http://www.connect.de

Weitere Berichte zu: Ballungsräume Netzbetreiber T-Mobile UMTS-Netz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften