Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ortungstechnologie zur besseren Lokalisierung von Personen

08.01.2004


Apple-Mitbegründer bastelt mit Motorola an Satelliten-Mobilfunk-Kombination



Los Gatos (pte, 8. Januar 2004 14:10) - Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple Computers, will gemeinsam mit ein Ortungssystem entwickeln, das herkömmliche Mobilfunknetze mit dem satellitengestützten System GPS kombiniert. Dadurch soll die Lokalisierung von Personen, Haustieren und Dingen in einer Umgebung von bis zu 25 Quadratkilometer möglich sein. Die Technologie ist auf eine kostengünstige Verknüpfung ausgerichtet. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, meint Wozniak mit der Technologie vor allem Eltern und Hundebesitzern einen Dienst zu erweisen.



Herkömmliche Ortungssysteme haben meist nur eine geringe Reichweite. Die Idee zu der Technologie sei Wozniak gekommen, als ihm seine Hunde entlaufen waren, so das WSJ. Aber prinzipiell sei das System auf alle wertvollen Dinge, deren Aufenthaltsort man immer kennen will, anwendbar. Auch mit Eltern habe Wozniaks Unternehmen Wheels of Zeus (WOZ) die Technologie diskutiert und sei auf Interesse gestossen. So könne das System nicht nur orten, sondern beispielsweise Alarm auslösen, wenn Kinder einen vorgegebenen Bereich verlassen.

Die Kombination von Mobilfunknetzen mit Satellitensystemen löse das Problem der geringen Reichweite. Ein Ortungsgerät (z.B. in Form eines kleinen Anhängers) empfängt GPS-Signale zur Lokalisierung und sendet gleichzeitig Mobilfunksignale aus. Dabei nutzt das System verschiedene Einrichtungen der mobilen Kommunikation. Damit die Technologie ein Erfolg wird, müsse sie aber außerordentlich kostengünstig sein, so die Zielvorgabe von Wozniak.

Erwin Schotzger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.motorola.com
http://www.woz.com

Weitere Berichte zu: Lokalisierung Ortungssystem Reichweite WSJ

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops