Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Instant Messaging Software für Unternehmen

31.03.2003


Unternehmensweites Instant Messaging (Enterprise Instant Messaging; EIM) ist eine Moeglichkeit, betriebliche Ablaeufe und Kommunikationsprozesse schneller und effizienter zu gestalten. Statt Telefon oder eMail zu verwenden, werden Nachrichten direkt auf den Bildschirm der Kollegen gesendet.



Mehr und mehr Unternehmen setzen auf den Einsatz von IM-Loesungen. Die Nutzung der meist kostenlos verfuegbaren oeffentlichen IM-Systeme stellt allerdings die EDV-Abteilungen der Firmen vor grosse Sicherheitsprobleme; diese Systeme bieten darueber hinaus meist wenig Unterstuetzung fuer verteilte Teamarbeit.

Die Darmstaedter go4teams GmbH, eine Ausgruendung des Fraunhofer-Instituts IPSI, bietet deshalb ab sofort den "DyCE Instant Messenger" an. Diese Software bietet Kommunikationsunterstuetzung via Chat und Kurznachrichten und unterstuetzt die verteilte Teamarbeit im Unternehmen. Dazu stehen direkt in der Instant-Messaging-Anwendung Kooperationswerkzeuge bereit, die sich auch in groesseren Gruppen fuer die verteilte Zusammenarbeit einsetzen lassen. Die Moeglichkeit, das Instant-Messaging-System mit betrieblichen Anwendungen zu integrieren, macht Telekooperation und Kommunikation zu einem wichtigen Bestandteil betrieblicher Ablaeufe.

Der "DyCE Instant Messenger", realisiert auf Basis der am Fraunhofer IPSI entstandenen und von der go4teams weiterentwickelten Groupware-Plattform DyCE, ist speziell auf den Einsatz in Unternehmen hin zugeschnitten. Er verwendet eine eigene Kooperations-Server-Software, die innerhalb des Firmennetzes auf existierenden Servern installiert werden kann. So sind Vertraulichkeit der Kommunikation sowie zentrale Administrierbarkeit des Dienstes gewaehrleistet. Schnittstellen zu Datenbanksystemen und LDAP-basierten Verzeichnisdiensten erlauben die Integration des Kooperations-Servers mit der bereits im Betrieb vorhandenen Infrastruktur. Nutzerdaten koennen so weiterhin zentral gehalten und administriert werden.

Der "DyCE Instant Messenger" bietet damit auf sicherer Basis die Moeglichkeiten, die die Benutzer von IM-Systemen gewoehnt sind: Er stellt individuelle Kontaktlisten bereit, erlaubt die Einstellung von Erreichbarkeitsinformationen, unterstuetzt die Kommunikation zwischen Nutzern via Instant Messages (kurze Nachrichten, die auf dem Bildschirm des Empfaengers angezeigt werden, sofern dieser online ist), sowie in Form von Chats, in denen auch in groesseren Gruppen in textform diskutiert werden kann.

Whiteboard, Mindmapping, Brainstorming integriert

Darueber hinaus bietet der "DyCE Instant Messenger" integrierte Werkzeuge zur Echtzeit-Kooperation, die speziell fuer den produktiven Einsatz in verteilten Teams entwickelt wurden. Neben einem gemeinsamen Whiteboard und einem kooperativen Texteditor sind Werkzeuge fuer gemeinsames Brainstorming, Mind-Mapping sowie ein gekoppelter Web-Browser verfuegbar. Diese kooperativen Werkzeuge lassen sich in Gruppen-Arbeitsbereichen kombinieren, die - aehnlich wie virtuelle Meetings - auch in groesseren verteilten Gruppen eingesetzt werden koennen. Alle Arbeitsinhalte werden hierbei im Groupware-Server gespeichert, stehen also auch fuer die asynchrone und laengerfristige Kooperation zur Verfuegung. Die Menge der verfuegbaren Kooperationswerkzeuge soll nach und nach ergaenzt werden.

Schnittstelle zu NetMeeting

Ueber eine separat erhaeltliche Integration mit "Microsoft NetMeeting" bietet der "DyCE Instant Messenger" Unterstuetzung fuer Audio/Video-Kommunikation sowie - per Application Sharing - die Integration existierender Anwendungen, z.B. herkoemmlicher Office-Anwendungen. Der "DyCE Instant Messenger" ist in Java realisiert und damit plattformuebergreifend einsetzbar. Er kann innerhalb von Firmennetzen, sowie unter Verwendung des integrierten HTTP- Tunnelling auch ueber Firewalls und Web-Proxies hinweg eingesetzt werden, bietet also sichere Telekooperation selbst dort, wo in raeumlich verteilten Teams zusammengearbeitet wird.

Fuer einen Preis von ab EUR 3.000,- (je nach Ausbaustufe) ist der DyCE Groupware-Server erhaeltlich, der die Verwaltung der kooperativen Arbeitsbereiche, die Speicherung der Kooperationsinhalte sowie die Kopplung der angeschlossenen Instant Messaging-Anwendungen uebernimmt. Die go4teams GmbH bietet darueber hinaus die Integration des Instant Messaging- Systems in die innerhalb des Betriebes bereits eingesetzten Arbeits- und Informationsumgebungen (z.B. Intranet-Portale, Dokumentablagen oder Web-basierte Groupware-Anwendungen) an. Damit koennen unmittelbar aus den Arbeitsumgebungen heraus Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge des "DyCE Instant Messenger" angesprochen werden. So erweitern die Moeglichkeiten des Instant Messaging und der Echtzeit- Kooperation existierende Business-Systeme sinnvoll und reichern sie um neue Moeglichkeiten zur Kommunikation und Kooperation an.

Dr. Daniel Tietze | go4teams
Weitere Informationen:
http://www.go4teams.com

Weitere Berichte zu: Instant Kooperationswerkzeug Messaging Messenger

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise