Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studierende der TU Berlin entwickeln intelligente, standortabhängige Dienste für mobile Geräte

29.07.2008
Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Offene Kommunikationssysteme (OKS) am Fraunhofer-Institut FOKUS, dem gleichnamigen Fachgebiet an der Technischen Universität Berlin und der Deutschen Telekom haben Studierende der TU Berlin für standort- und personenbezogene mobile Dienste das "MeCenter" entwickelt, eine personalisierbare, nutzerfreundliche Anwendung für einen der neuen kleinen Laptops, ein so genanntes Subnotebook.

Unter einer benutzerfreundlichen Oberfläche verbergen sich dabei innovative, standortabhängige Dienste rund um die "mobile" Kommunikation: Das "MeCenter" verwaltet die Kontakte des Benutzers, zeigt seinen Standort auf einer Karte an und es können Nachrichten verschickt werden.

Der momentane Aufenthaltsort wird dabei zum Beispiel über das satellitengestützte GPS ermittelt, das zunehmend in mobile Geräte der kommenden Generationen eingebaut wird. Der Benutzer legt vorher sein eigenes Profil fest und das Gerät passt sich, nach Auswertung von Standort und Profil, intelligent an die momentane Situation an. Nicht nur herkömmliche Chatmitteilungen können verschickt, sondern eben auch multimediale Nachrichten, kleine Notizzettel, an bestimmten Orten hinterlassen werden. Zudem können Orte daraufhin überwacht werden, ob ein Bekannter sie aufsucht, um ihn dann auf einen Kaffee einladen zu können.

Doch natürlich soll man auch inkognito bestimmte Orte betreten können. Der jeweilige Benutzer bestimmt durch Einstellungen, wer ihm auf seiner Kontaktliste Nachrichten schicken und wer ihn "finden" darf. Auch neue Kontakte können unterwegs geschlossen werden: Völlig neuartig ist die Möglichkeit, sich unbekannte Personen in seiner Nähe anzeigen zu lassen (oder diesen seinen eigenen Standort zu verraten), die ähnliche Profile wie Hobbys oder andere Vorlieben haben.

Zusätzlich zu der Kooperation flossen für die Entwicklung auch Forschungsergebnisse aus einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprojekt ein. Die Idee zum "MeCenter" entstand im Rahmen der Lehrveranstaltungsreihe "Mit 'der Idee' zum Erfolg - Produktentwicklung in der Telekommunikations- und IT-Welt" des Gastdozenten Frank Bindel, Leiter New Business Development, Products & Innovation der Deutschen Telekom.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Dr.-Ing. Stephan Steglich,
Tel.: 030 314-21451,
E-Mail: mailto:stephan.steglich@tu-berlin.de;
Dipl.-Inform. Anna Kress,
Tel.: 030 314-21451, E-Mail: mailto:kress@cs.tu-berin.de.

Christoph Lang | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.tu-berin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften