Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Haarfeine Sonden bieten neue Einblicke in Krankheitsrisiken

31.08.2005


Erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Sensor-Technologie



Dr. Stefan Hanstein, Leiter des Projektbereichs für Phytosensor-Technologie der TransMIT GmbH in Gießen, hat Mikrosonden für den Pflanzenschutz und die Humanmedizin entwickelt. Sie ermöglichen die Früherkennung und rechtzeitige Behebung von Risiken bei Krankheiten wie Mehltau im pflanzlichen Bereich oder Herzinfarkt bei Menschen. Die Alleinstellungs-Merkmale der entwickelten Sonden bzw. Sensoren bestehen in der faserförmigen Ausführung und der Robustheit im physiologischen Milieu. Sie sind nützlich für die Pflanzenforschung, die biomedizinische Forschung und die klinische Diagnostik.



Diese minimal-invasiven Messgeräte hat Dr. Hanstein in Zusammenarbeit mit einem internationalen Wissenschaftsnetzwerk von Biologen, Chemikern, Medizinern und Materialwissenschaftlern sowie der Firma Thomas Recording GmbH entwickelt. Das Projekt hat eine pflanzenbiologische, eine medizinische und eine materialwissenschaftliche Seite. Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dr. Hanstein konnte die Mess-Sonden bei Pflanzen und einem genehmigten Tierversuch testen.

Gegenwärtig bereitet er eine eigene Firmengründung vor. Das Unternehmen soll Anfang 2006 starten. Die Geschäftstätigkeit wird drei Bereiche bedienen. Pflanzenforscher erhalten einen einzigartig kleinen Mikrosensor für die Grundlagenarbeit. Der robuste Mikrosensor mit hoher Messempfindlichkeit bietet Biowissenschaftlern und Medizinern neue Einblicke in den Gewebezustand bei der Entstehung von Krankheiten. Herstellern medizinischer Geräte werden für die Beobachtung des Gewebestatus bei Hirnoperationen innovative Entwicklungen aus der Nanotechnologie und der Mikrosystemtechnik zur Lizenznahme angeboten. In den Geschäftsbereichen 1 und 2 sind die Patentanmeldungen abgeschlossen.

| Bionity.com
Weitere Informationen:
http://www.transmit.de/

Weitere Berichte zu: Krankheitsrisiken Mikrosensor Sonde

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Nano-CT-Gerät liefert hochauflösende Aufnahmen von winzigem Stummelfüßer-Bein
07.11.2017 | Technische Universität München

nachricht Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer
12.09.2017 | Universitätsklinikum Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student

24.11.2017 | Förderungen Preise

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie