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Bundesforschungsministerin Bulmahn initiiert großen deutschen Forschungsdialog FUTUR

17.07.2001


Innovationsbeirat aus Expertinnen und Experten begleitet den Prozess

Zum Start des deutschen Forschungsdialogs FUTUR und dem ersten Zusammentreffen des neu berufenen Innovationsbeirates heute in Berlin erklärte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn:

"Unserer forschungspolitischen Verantwortung können wir nur gerecht werden, wenn wir uns stetig fragen: Haben wir die richtigen Themen, die unsere Gesellschaft morgen bewegen werden, in der Forschung aufgegriffen? Zur Identifikation der Zukunftsthemen brauchen wir Beratung durch die Gesellschaft. Wir müssen mit den Menschen sprechen, die den gesellschaftlichen und technischen Wandel gestalten. Wir brauchen das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Wir werden dieses Zusammenspiel auf zwei Ebenen organisieren: Einmal durch den neu eingerichteten Innovationsbeirat des BMBF und zum anderen durch den mit breiter Beteiligung angelegten, neu gestarteten deutschen Forschungsdialog. Die Kombination aus einem hochrangigen Beirat und einem partizipativen Dialogprozess mit breiter Beteiligung der Menschen ist bisher einmalig.

Der neu berufene Innovationsbeirat wird sich heute konstituieren. Er ist mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, und Nicht-Regierungsorganisationen besetzt (siehe Anlage). Er wird das BMBF insgesamt bei seinen forschungspolitischen Entscheidungen, aber insbesondere zu den Ergebnissen des deutschen Forschungsdialogs beraten.

Mit dem deutschen Forschungsdialog - genannt FUTUR - wollen wir die brennenden Fragestellungen aufgreifen, die unsere Gesellschaft bewegen. Wir wollen uns fragen, wie die Forschung zu deren Lösung beitragen kann. FUTUR ist der neue Prozess des BMBF zur Identifikation von Forschungsthemen.

Insgesamt wird der Prozess rund 2000 Menschen einladen, aktiv Bilder von unserer Gesellschaft von übermorgen zu entwickeln. Bei solchen Zukunftsbildern werden wir aber nicht stehen bleiben: Bis zum Frühjahr 2002 erwarte ich, dass aus den Bildern konkrete Vorschläge für Schwerpunkte der Forschungspolitik vorliegen. Durch die breite Beteiligung erreichen wir, dass sich diese Empfehlungen an den Entwicklungen und an dem Bedarf dieser Gesellschaft orientieren. Diese konsequente Ausrichtung am Bedarf macht FUTUR als Forschungsdialog auch im internationalen Vergleich einzigartig. Übrigens: Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über den FUTUR-Prozess im Internet unter www.futur.de informieren und zu einem späteren Zeitpunkt aktiv am Diskussionsprozess beteiligen."

Pressereferat (LS 13) | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.futur.de
http://www.bmbf.de

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