Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung im Focus

27.02.2001


... mehr zu:
»Forschung
Fachhochschule Koblenz legt ersten Bericht über F&E-Aktivitäten vor

Was haben "Kennzahlensysteme zur Bilanzanalyse", "Keramische Großfiguren aus kleinen Brennöfen" und "Virtual Prototyping" gemeinsam? Zu allen drei Themen wird an der Fachhochschule Koblenz geforscht. Was im einzelnen dahinter steckt, ist nachzulesen im ersten Forschungsbericht der Fachhochschule Koblenz, der dieser Tage erschienen ist.

War Forschung lange Zeit eine Domäne der Universitäten, machen die Fachhochschulen heute in diesem Bereich immer mehr an Boden gut. Die "angewandte Forschung und Entwicklung" soll im Zuge der Novellierung des rheinland-pfälzischen Fachhochschulgesetzes sogar zur Pflicht werden. Obwohl offiziell bislang nur Kür, ist dieser Ansatz für die Fachhochschule Koblenz längst Programm. "Unsere Hochschule ist aus einer renommierten Ingenieurschule hervorgegangen", erinnert Prof. Dr.-Ing. Hans-Dieter Kirschbaum an die Anfänge. "Wir haben eigentlich schon immer wissenschaftliche Lösungen für Probleme der Praxis angeboten."

Geforscht wird an der Fachhochschule Koblenz - wie der Bericht zeigt - jedoch keinesfalls nur in den technischen Disziplinen. "Die insgesamt 15 Beiträge spiegeln die gesamte Bandbreite unseres Studienangebotes wider - von den Ingenieurwissenschaften über Betriebswirtschaft und Sozialwesen bis hin zur Kunst", erläutert Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Mürtz, Beauftragter für Forschung und Entwicklung an der Fachhochschule Koblenz und Initiator des Forschungsberichtes.

"Trotz ihres Umfanges kann ein solche Dokumentation natürlich nur Schlaglichter setzen", ist sich Mürtz der beispielhaften Auswahl der Projekte durchaus bewusst. Die vielfältigen Aktivitäten von Fachbereichen und einzelnen Professoren, die sich in Kooperationen, in Beratungsangeboten für Firmen, in der Arbeit der Transferstellen und der Betreuung von Diplomarbeiten niederschlagen, können nicht alle Erwähnung finden. Trotzdem bilden sie eine nicht zu vernachlässigende Größe im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung an der FH Koblenz.

"All diese Projekte tragen dazu bei, die Ausbildung unserer Studierenden aktuell und vor allem praxisnah zu gestalten", hebt Präsident Kirschbaum einen Vorteil des FH-Studiums hervor. Davon profitieren an der Fachhochschule Koblenz derzeit immerhin rund 3.500 junge Frauen und Männer. Davon profitieren aber auch Betriebe und Institutionen der Region, die das an der Fachhochschule Koblenz vorhandene Know-how gerne nutzen.

Der Forschungsbericht ist erhältlich bei:
Fachhochschule Koblenz, Petra Leitzbach
Konrad-Zuse-Straße 1, 56075 Koblenz
Tel. 0261/9528-459, Fax 0261/9528-567
E-Mail: leitzba@fh-koblenz.de

Petra Gras | idw

Weitere Berichte zu: Forschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer
12.09.2017 | Universitätsklinikum Würzburg

nachricht Damit sich Mensch und Maschine besser verstehen
04.09.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie