Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Siemens-Hörgerät "Aquaris": wasserdicht und robust

06.04.2011
Ob in Freizeit oder Beruf, das neue Siemens-Hörgerät "Aquaris" ist vielen Herausforderungen gewachsen. Es ist nicht nur wasser- und staubdicht, sondern auch robust und stoßfest.

Möglich wird dies unter anderem durch ein spezielles Gehäuse mit einem abgedichteten Batteriefach, einer wasserdichten Mikrofon-Membrane und einem Schutz-Cover. Ein aufsteckbarer Sport-Clip hält das Hörgerät auch bei Bewegung und Erschütterung sicher hinter dem Ohr. Für mehr Hörkomfort selbst in schwierigen Geräuschumfeldern sorgt dabei die von Siemens entwickelte "BestSound Technology".


Ein Hörgerät herzustellen, das nicht nur wasserabweisend, sondern wirklich wasserdicht ist, stellte die Ingenieure vor besondere Herausforderungen. Herkömmliche Hörgeräte haben viele Stellen, durch die Wasser eindringen und die sensible Technik im Inneren schädigen kann. Dazu zählen nicht nur die kleinen Schrauben, die üblicherweise das Gehäuse zusammenhalten, sondern auch das Batteriefach sowie die Öffnungen für das Mikrofon und den Hörer.

Siemens entwickelte darum für Aquaris ein Gehäuse aus einem Guss.
Eine kratzfeste, Gummi ähnliche Oberfläche hält das Gerät rutschsicher hinter dem Ohr. Das Batteriefach ist mit einer wasserdichten, aber luftdurchlässigen Membrane ausgestattet. So können umweltfreundliche Zink-Luft-Batterien verwendet werden, die immer "Luft zum Atmen" brauchen. Auf der Oberseite des Gehäuses wird mit Ultraschall der so genannte "Cover Clip" angebracht. Er schützt zusätzlich die eigens für Aquaris entwickelte wasserdichte, doch akustisch transparente Mikrofon-Membrane. Den Hörer schützen eine Nanobeschichtung und eine Dichtung.

Das Ergebnis spricht für sich: Ingenieure von Siemens testeten Aquaris unter extremen klimatischen Bedingungen, unter anderem im australischen Dschungel. Darüber hinaus prüften unabhängige Institute das Gerät nach Norm-Tests. Dabei wurde es zum Beispiel 30 Minuten lang einen Meter tief untergetaucht, ohne dass Wasser eindrang.

Aquaris darf darum auch offiziell das Prädikat "wasserdicht" tragen.

Damit empfehlen sich die Aquaris-Hörgeräte für alle Menschen mit einer Hörminderung, die im Berufsalltag oder in der Freizeit schweißtreibend tätig sind oder sich in feuchter beziehungsweise staubiger Umgebung bewegen. Sie bewähren sich selbst in mehligen Backstuben oder auf Baustellen. Man kann sie beim Segeln, Surfen und sogar beim Baden tragen. Die besonderen akustischen Bedingungen berücksichtigt ein eigens entwickeltes Schwimm-Programm. Und der auf dem Gerät sitzende Cover Clip dämpft selbst starke Windgeräusche.

Das Gehäuse sichert das sensible Innenleben nicht nur vor Nässe und Schmutz, sondern auch vor Stößen und Erschütterungen, wie sie beispielsweise beim Sport auftreten können. Bei besonders bewegungsintensiven Sportarten wie Mountain-Biking, Jogging oder Beach-Volleyball hält ein aufsteckbarer "Sport Clip" das Gerät sicher hinter dem Ohr.

Wie alle Siemens-Hörgeräte der neuesten Generation ist auch das Aquaris mit der von Siemens entwickelten BestSound Technology ausgestattet, die für einen besonders angenehmen Klang und gutes Sprachverständnis sorgt. Mit den Siemens-Fernbedienungen "Tek" und "miniTek" kann der Träger Einstellungen vornehmen sowie die Hörgeräte kabellos mit modernen Kommunikations- und Unterhaltungselektronikgeräten verbinden. Zum Schutz dieser Fernbedienungen bietet Siemens ein wasserdichtes "Aquapac" an.

Die Markteinführung des Aquaris ist ab Juni 2011 geplant.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach - von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent.

Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare .

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort zu erhalten.

Pressekontakt:
Erika Weigmann
Telefon: +49 9131 308-3449
E-Mail: Erika.weigmann@siemens.com
Siemens AG
Healthcare Sector
Gebbertstraße 125, 91058 Erlangen

Erika Weigmann | Siemens Healthcare Sector
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten