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Mobiles Schlafzimmer für gestresste Reisende

03.04.2015

Komfortable Mini-Suite in Wartesälen von Flughäfen und Bahnhöfen

Nächtliche Wartezeiten auf Flughäfen können künftig mit einer komfortablen Suite im Kleinformat überbrückt werden.


Mobil: Mini-Schlafzimmer erfreut Reisende

Foto: zzzleepandgo.com.com

Drei junge italienische Hochschulabgänger entwickelten ein in einer Rollkabine untergebrachtes mobiles Schlafzimmer, das über das Internetportal Zzzleepandgo http://zzzleepandgo.com  reserviert und auf Wunsch im Wartebereich von Flughäfen aufgestellt werden kann. Der Service ist auch für Bahnhöfe geplant.

Komfortables Nächtigen

Der innovative Bedsharing-Service sieht für den Schlafenden zahlreiche Annehmlichkeiten vor. Dazu gehört eine umfangreiche Ausrüstung mit kostenlosem WLan-Anschluss, Fernseher, Elektrostecker, Weckdienst und einem Display mit den aktuellen Flugzeiten.

"Die Idee kam uns auf dem Flughafen Berlin, als wir nach unserem Examen-Kurzurlaub infolge einer Flugverspätung eine schlaflose Nacht in der Wartehalle verbrachten", erklärt der Start-up-Mitbegründer Alberto Porzio.

Ausgestattet ist die Low Cost Lounge mit einem automatischen Betttuchwechsel und einem Belüftungssytem zur Lufterneuerung, die sich beide beim Verlassen des lärmgedämmten "Schlafzimmers" selbsttätig einschalten.

Die Rechnung wird über das von Apple entwickelte Navigationssystem iBeacon bezahlt. Die erste Stunde kostet acht Euro und jede weitere Stunde sechs Euro. Neben der Online-Reservierung ist die kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit auch über ein externes Lesegerät zugänglich.

Vielseitig einsetzbar

"Was wir langfristig wollen, ist ein schnelles und preisgünstiges Hospitality-Format", ergänzt Freund und Firmen-Mitbegründer Matteo Destantini. Zu diesem Zweck sei bereits der Bau eines zweiten Prototypen in Vorbereitung.

Das System könne auch auf anderen öffentlichen Transitflächen wie Bahnhöfen oder Ausstellungen eingesetzt werden. Die Erfinder hoffen deshalb, Zzzleepandgo bereits auf der bevorstehenden Mailänder Expo 2015 anbieten zu können.

Harald Jung | pressetext.redaktion

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