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C-Bogen-System von Siemens mit dynamischem Detektor für die Kardiologie

27.06.2003


Axiom Artis dTC integriert neue Technologien und verbessert Diagnosesicherheit




Speziell für Kardiologen hat der Siemens-Bereich Medical Solutions (Med) das neue System Axiom Artis dTC vorgestellt, das nun auch mit der innovativen Flachdetektor-Technologie ausgestattet ist. Das System besteht aus einem deckenmontierten C-Bogen und dem neuesten Flachdetektor (FD). Durch die Kombinationsfähigkeit mit einem Ultraschallsystem und der Möglichkeit, auf CT- oder MR-Aufnahmen zuzugreifen, erhält der Kardiologe zusätzliche Informationen. Neben der erhöhten Diagnosesicherheit weist Axiom Artis dTC deutliche Verbesserungen bei Anwender- und Patientenkomfort auf. Darüber hinaus erhöht das System den Workflow und ist leicht zu bedienen.

Das neue C-Bogen-System Axiom Artis dTC erfüllt die Anforderungen von Kardiologen in hohem Maße: Der dynamische Flachdetektor, der in der Kardiologie zunehmend als Ersatz des Bildverstärkers an Bedeutung gewinnt, optimiert in erster Linie die Bildqualität. Damit sind dank des hohen Kontrastes sogar feinste Gefäßstrukturen und Stents genau erkennbar. Auch bei einer Reduzierung der Kontrastmittel bleibt die hervorragende Bildqualität erhalten. Kardiologen, welche die neue FD-Technologie an anderen Axiom Artis-Systemen bereits nutzen, bekunden, zuvor nicht sichtbare Strukturen erkennen zu können. Zusätzliche Informationen kann der Kardiologe über Ultraschall-, CT- oder MR-Bilder bekommen, denn bei Axiom Artis dTC kann eine Ultraschalllösung integriert werden und auf dem Multimodality-Display können CT- oder MR-Aufnahmen betrachtet werden.


Neben der Bildqualität spielt beim Axiom Artis dTC der Patienten- und Anwenderkomfort eine große Rolle. In diesem Zusammenhang steht das neue Transportsystem „CareShuttle“, durch dessen Einsatz zeitraubende und unangenehme Patientenumlagerungen im Untersuchungsraum vermieden werden. Der Patient wird auf dem Transportsystem für den Eingriff vorbereitet und mit ihm zum Kathetertisch gefahren. Dort wird die Tischplatte mit dem darauf liegenden Patienten an den Systemtisch eingeklinkt. Dies beschleunigt den Arbeitsablauf, schont die Wirbelsäule des Personals und ist für den Patienten angenehmer. Die ständige Überwachung der Vitaldaten während Transport und Intervention erhöht dabei die Sicherheit für den Patienten.

Die ohnehin gute Zugänglichkeit bei Interventionen - bedingt durch die Deckenaufhängung des C-Bogens - wird mithilfe des kompakten Flachdetektors nochmals optimiert. Alle anatomischen Bereiche des Patienten können problemlos erreicht werden. Die gesamte Bedienung des Systems erfolgt mit dem tischseitig angebrachten Touchscreen-Display. Selbst das kürzlich vorgestellte hämodynamische und elektrophysiologische Registriersystem Axiom Sensis kann vom gleichen Untersuchungstisch aus gesteuert werden. Diese enge Verknüpfung belegt die Integration des Axiom Artis dTC in den klinischen Arbeitsablauf.

Wie bei vielen anderen Bild gebenden Systemen von Med bildet auch beim Artis dTC syngo, die standardisierte Softwareplattform von Siemens, die Basis für eine einfache und effektive Anwendung der verschiedenen Modalitäten. Daneben fügt sich das Kardiologie-System durch seine komplette Dicom-Funktionalität zu anderen Krankenhaus-Systemen wie KIS oder RIS gut in die IT-Landschaft der Klinik ein. Das Auswerten von Daten aus den unterschiedlichsten Modalitäten von Ultraschall über Angiographie bis Magnetresonanz kann so an einem einzigen, gemeinsamen Arbeitsplatz erfolgen.

Für einen bestmöglichen Strahlenschutz hat Siemens mit C.A.R.E. (Combined Application to Reduce Exposure) ein Paket entwickelt, das Patienten und Untersucher gleichermaßen einbezieht. So passt eine spezielle Kupfervorfilterung die Filterstärke während der Untersuchung automatisch an die Dichte der jeweiligen Körperregion des Patienten an. Mit „Careprofile“ können Blenden und Filter ohne Strahlung auf die zu untersuchende Körperregion eingestellt werden. Der Einsatz gepulster Durchleuchtung führt ebenfalls zur Dosiseinsparung. Im Mittelpunkt steht bei allen eingesetzten Care-Programmen eine bedeutende Dosisreduktion auch für den Untersucher.

Bianca Braun | Siemens NewsDesk
Weitere Informationen:
http://www.siemensmedical.com

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