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UDE-Projekt sucht IT-Unternehmen: Verteilte Arbeitsprozesse optimieren

01.08.2013
Der Programmierer sitzt in Hong Kong, der Supervisor in Berlin und in Paris gibt der Grafiker dem Design noch den letzten Schliff. Doch wie laufen die Fäden perfekt zusammen, wenn alle Aufgaben verteilt sind?

Das wollen Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) im neuen „TransSoft“-Projekt herausfinden, das kooperative Arbeitsprozesse untersucht. Im Fokus steht dabei die Softwarebranche, in der besonders viel transnational ausgelagert wird. Gesucht werden deshalb noch IT-Unternehmen, die Einblicke in ihre Abläufe geben.

Dazu untersuchen die UDE-Experten, wie die Arbeitspraktiken des Einzelnen mit vorstrukturierten Prozessen zusammenspielen. Außerdem wollen sie erklären, wie die Ergebnisse später optimal zusammengeführt werden, auch wenn das Team organisatorisch oder räumlich getrennt arbeitet. Verderben viele Köche den Brei – oder gibt es bestimmte Umgebungen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit begünstigen? Um das herauszufinden, führen sie Interviews mit Softwareentwicklern und vergleichen die Kooperationspraktiken in den Unternehmen.

Das Projekt wird in den kommenden zwei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und gehört zum UDE-Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“.

Weitere Informationen:
Melike Sahinol, 0203/379-1382, melike.sahinol@uni-due.de

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/transsoft
http://www.uni-due.de

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