Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens erweitert Industrial Ethernet-Angebot um hochverfügbare Redundanzlösung

13.11.2012
Die Siemens-Division Industry Automation erweitert ihr Portfolio industrieller Netzwerkprodukte um eine hochverfügbare Systemlösung für stoßfreie und damit verzögerungslose Redundanz in Industrial Ethernet-Netzwerken.


Die Netzwerkzugangspunkte Scalance X-200RNA (Redundant Network Access) sind für alle Anwendungen und Branchen konzipiert, in denen besonders hoch verfügbare Netzwerkverbindungen gefordert sind.

Die Siemens-Division Industry Automation bietet zwei Redundanz-Lösungen auf Basis des Parallel Redundancy Protocol (PRP) und High-Availability Seamless Redundancy Protocol (HSR) gemäß Standard IEC 62439-3. Diese sind neben einer Ausführung für parallele PRP-Netzwerke auch in einer Version für ringförmige HSR-Netzwerke verfügbar.

Die Zugangspunkte Scalance X-200RNA für PRP-Netzwerke verbinden bis zu zwei Netzsegmente oder Endgeräte ohne PRP-Funktionalität verzögerungsfrei über zwei parallele Netzwerke. In ringförmigen Netzstrukturen wird eine stoßfreie Datenübertragung für hochverfügbare Anlagen, beispielsweise im Bereich der Prozessautomatisierung, über das HSR-Verfahren realisiert. Die Scalance X204RNA-Geräte mit HSR-Funktionalität können zudem zum einfachen und redundanten Übergang von HSRauf PRP- Netzwerkstrukturen eingesetzt werden.

Siemens bietet die Zugangspunkte als Scalance X204RNA im Kunststoffgehäuse mit vier elektrischen RJ45-Ports sowie als Scalance X204RNA EEC (Enhanced Environmental Conditions) im Metallgehäuse mit zwei elektrischen Ports und zwei elektrisch-optischen Combo-Ports für SFP (Small Form-Factor Pluggable)- Stecktransceiver und Weitbereichnetzteil an. Für die Netzwerkdiagnose stehen verschiedene Informationen über SNMP (Simple Network Management Protocol) zur Verfügung.

Des Weiteren bietet Siemens mit dem Softwarepaket Softnet-IE RNA eine Lösung an, mit der sich PCs kostengünstig und ohne zusätzlichen Programmieraufwand in redundante, parallele Netzwerkstrukturen auf Basis von PRP einbinden lassen. Mit Hilfe der Siemens-Software kann ein Rechner über zwei LAN-Netzwerke die gleiche stoßfreie Redundanzverbindung herstellen wie die Netzzugangspunkte Scalance X-200RNA.

Typische Anwendungsbereiche für hochverfügbare Redundanzverbindungen finden sich in der Energie-Branche sowie in Anwendungen der Prozessautomatisierung, etwa in der Pharma- oder Chemie- Industrie.

Video HSR – High-Availability Seamless Redundancy – Ringförmiges Industrial Ethernet-Netzwerk mit stoßfreier Redundanz

http://youtu.be/sBKiqJ9EkR0

Video PRP – Parallele redundante Industrial Ethernet-Netzwerke mit stoßfreier Redundanz

http://youtu.be/NZze7lP8Dbg

Siemens Redundant Network Access (RNA)
www.siemens.de/rna

| Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/rna

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Datenübertragung für optische Polymerfasern: Zweiter Weltrekord innerhalb eines Jahres an der Hochschule Harz
16.10.2014 | Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

nachricht Plattform für Smart-Data-Forschung nimmt Betrieb auf
16.10.2014 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

31. Deutscher Logistik-Kongress: Mit digitaler Logistik Prozesse transparenter und sicherer steuern

17.10.2014 | Veranstaltungen

„Safe-Pack“: Sichere Fleischverpackung ohne Biozide

17.10.2014 | Veranstaltungen

Batterietagung im April 2015 in Aachen

16.10.2014 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Siemens Gas- und Dampfturbinen versorgen Dow in Stade mit Energie

17.10.2014 | Unternehmensmeldung

Neue Erkenntnisse über metallische Schmelzen: Was Einstein nicht ahnte

17.10.2014 | Physik Astronomie

Extrem hochaufgelöste Magnetresonanztomografie

17.10.2014 | Medizintechnik