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"Weiße Flecken" auf der Landkarte sollen geschlossen werden

29.09.2008
Um die aktuelle Breitbandvernetzung und den Bedarf im Landkreis ermitteln zu können, luden der Landkreis Harz und die Hochschule Harz am Freitag, den 19. September 2008, interessierte Bürgermeister, Verwaltungsleiter, Wirtschaftsförderer, Wirtschaftsverbände, Kommunalpolitiker, Vertreter aus Gastronomie und Tourismus sowie Breitbandanbieter zu einer Regionalkonferenz ein. Circa 50 Teilnehmer trafen sich im Ratssaal der Hochschule Harz in Halberstadt, wo sie von Prof. Dr. Wolfgang Beck und Landrat Dr. Michael Ermrich herzlich willkommen geheißen wurden.

Auftakt der Veranstaltung bildete eine Einführung über die derzeitigen Breitbandtechniken durch Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Experte für Breitbandkommunikationstechnik der Hochschule Harz.

"In der heutigen Zeit ist eine Breitbandversorgung über flinke Internetverbindungen ein bedeutsamer Standortfaktor für die positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft und für Neuansiedlungen von Unternehmen", betonte Fischer-Hirchert. "Nicht nur große und mittelständische Firmen sondern auch Handwerksbetriebe, Landwirte, Händler, Gastronomen, Ingenieurbüros aber auch Behörden und Privatpersonen sind auf diese moderne Technologie angewiesen."

Im Anschluss stellte Michael Leja, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, den aktuellen Stand der Internet-Breitbandversorgung der Region Harz vor. Er hatte im Vorfeld eine Umfrage an hiesigen Gemeinden, Gemeindeverbänden und Unternehmen durchgeführt und festgestellt, "dass neben vielen Orten, die keinerlei Breitbandanbindung haben, 60 Prozent aller Gewerbegebiete nur auf DSL bis drei Megabit pro Sekunde bzw. 30 Prozent lediglich auf ISDN beschränkt sind".

Damit konnte als Fazit der Veranstaltung abgeleitet werden, dass kontinuierlich an einer Verbesserung der flächendeckenden Breitbandversorgung unter Nutzung der vorhandenen technischen Lösungen weitergearbeitet muss. Ebenso sollte die bestehende Kooperation zwischen der Hochschule Harz, dem Amt für Wirtschaftsförderung, der Harz AG und den Kommunen weiter entwickelt und beim Vorliegen entsprechender Fördervoraussetzungen ein Breitbandmanager mit dem Projekt vertraut werden.

Ab 1. Oktober 2008 wird es zur Thematik unter http://modellregion.hs-harz.de ein Internetportal mit Informationen und Adressen der jeweiligen Ansprechpartner geben. Daneben steht Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert (E-Mail ufischerthirchert@hs-harz.de Tel.: 03943/659-351) von der Hochschule Harz jederzeit für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationsveranstaltungen sind zudem geplant.

Andreas Schneider | idw
Weitere Informationen:
http://modellregion.hs-harz.de
http://www.hs-harz.de

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