Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multi-Tasking-Automaten

11.10.2012
Verbund »Erlebnis Automat« entwickelt neue Vertriebs- und Servicekonzepte für den Self-Service

Das Verbundforschungsprojekt »Erlebnis Automat« bietet führenden Automatenherstellern, -betreibern und Serviceanbietern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Plattform, um neue Ansätze zur nächsten Generation des Self Service zu entwickeln. Diese können die Partner prototypisch in der Automatenlandschaft des Fraunhofer IAO umsetzen.

Automaten und Self-Service-Terminals sind heutzutage im gesamten Dienstleistungsbereich zu finden: von Geld- und Zahlungswesen über Personenbeförderung, Versand und Lebensmittel bis hin zu Geldspiel, Unterhaltung, Information und Verwaltung. Nutzungsanforderungen, Servicekonzepte und neue Technologien stellen die bisherigen Vertriebskonzepte jedoch zunehmend in Frage. Die Nutzer wünschen sich flexibel erreichbare Produkte und Dienstleistungen: die Automaten auf der Straße wandern mit den Apps auf unseren Smartphones in die Hosentasche.

Wie sich Automaten, mobile Applikationen und persönlicher Service miteinander vereinbaren lassen, erforschen die Verbundpartner im Projekt »Erlebnis Automat« unter Federführung des Fraunhofer IAO. Unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen und marktseitiger Trends gewinnen die Teilnehmer durch die angewandte und praxisnahe Forschung Erkenntnisse über ihre zukünftige strategische Aufstellung.

Die Automatenlandschaft am Fraunhofer IAO ermöglicht den Partnern, Lösungsansätze und Ergebnisse der Verbundarbeit prototypisch umzusetzen, zu evaluieren und zu verifizieren. Interaktive Exponate machen schon heute die Zukunft des Automaten erlebbar: so demonstriert ein Bankautomat, wie Interaktion zum Erlebnis wird. Durch ein attraktives und einladendes Äußeres lockt er Kunden an, animiert zur Bedienung und zum Verweilen. Ein weiterer Demonstrator zeigt, wie echte 3-D-Inhalte auf einem Automaten ein viel stärkeres Kundenerlebnis ermöglichen. Der Demonstrator des Szenarios »Vending-as-a-service« zeigt, wie sich auch kleinere Anbieter schnell und effektiv Verkaufsfläche und eine Anlaufstelle in bester Lage zusichern können, indem sie sich auf dem Automaten einmieten.

Welche weiteren Einsatzszenarien zukünftig denkbar sind und wie diese bei potenziellen Nutzern ankommen, testen die Experten des Fraunhofer IAO in der Forschungsphase 2012-2014. Zentrale Fragestellungen, mit denen sich die Teilnehmer des Netzwerks in regelmäßigen Projektmeetings auseinandersetzen, sind: Welche neuen Dienste werden durch Automaten bedient? Wo lassen sich Automaten ersetzen? Wie sehen integrierte Gesamtservicekonzepte der Betreiber aus und was trifft auf die größtmögliche Akzeptanz bei den Nutzern? Interessierte Unternehmen können sich an dem Projekt beteiligen und ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen mit einbringen. Nähere Informationen zu den Inhalten und zur Teilnahme am Verbundprojekt sind unter http://www.erlebnis-automat.de zu finden.

Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO, Jasmin Link
Telefon +49 711 970-5184
jasmin.link@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.erlebnis-automat.de
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie