Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mainframe z9 sorgt für Arbeitsplätze

08.02.2010
Ein als "Mainframe" bezeichneter Großrechner wird jetzt am Institut für Informatik der Universität Leipzig feierlich übergeben.

Beim Leipziger Rechner handelt sich um ein Geschenk der Firma IBM, welcher ausschließlich für die studentische Ausbildung sowie für die Forschung genutzt wird. Der Großrechner bringt für künftige Absolventen der Informatik mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn die Wirtschaft sucht dringend Experten, die sich mit dem Mainframe auskennen.

Dies ist in der heutigen, vernetzten Welt um so wichtiger, denn Mainframes spielen für das ausfallsichere elektronische Banking eine unverzichtbare Rolle.

Kleiner Sektempfang:
9.2. 2010, 9:00 bis 11:00 Uhr
Villa Tillmanns
Wächterstraße 30
Der derzeitige Marktwert des Großcomputers, einschließlich Software, beträgt über 2 Million Euro. "Wir könnten uns den Mainframe gar nicht leisten, deshalb freuen wir uns besonders über das großzügige Geschenk von IBM", sagt der Professor für Technische Informatik Martin Bogdan vom Institut für Informatik der Universität Leipzig. "Mit einem kleinen Sektempfang möchten wir uns nun bei IBM bedanken." Mit dabei ist der Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser.

"Auf Grund der bereits bestehenden Beziehungen zu IBM Deutschland und anlässlich des 600-jährigen Bestehens der Universität Leipzig ist es uns nun gelungen, ein aktuelles Modell der z-Series von IBM zu erhalten, nämlich den z9", erklärt Prof. Dr.Wilhelm Spruth, der als emeritierter Professor des Institutes durch seine Kontakte zu IBM wesentlich zu dem wertvollen Geschenk beigetragen hat. (Das "z" im Namen steht für Zero-Downtime).

Obwohl den Mainframes als 'Dinosaurier' der Informatik schon mehrfach das Aussterben vorausgesagt wurde, setzen weiterhin fast alle großen deutschen Unternehmen, besonders aber Banken und Versicherungen, auf die Ausfallsicherheit der Mainframes, insbesondere der Mainframes von IBM. Mainframes enthalten Spitzentechnologie, die nirgendwo anders zu finden ist.

"Den Unternehmen, die Mainframes einsetzen, macht in der Zwischenzeit die Überalterung der für die Mainframes zuständigen Angestellten schwer zu schaffen.", erklärt Prof. Bogdan. "Der Bedarf an Nachwuchs ist extrem hoch, und wird noch dadurch verschärft, dass an Hochschulen praktisch keine Ausbildung mehr stattfindet. Durch unsere Mainframe Ausbildung in Leipzig verschaffen wir unseren Studenten exzellente und einzigartige Startbedingungen für Ihren beruflichen Werdegang."

Aber nicht nur die studentische Ausbildung bekommt nun einen größeren Praxisbezug mit allen Auswirkungen auf die Arbeitsmöglichkeiten der Absolventen, auch für die Forschung ergeben sich durch die verbesserten Kooperationsmöglichkeiten mit IBM ganz neue Perspektiven.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Martin Bogdan
Tel: (++49) 341 97 32208
E-mail: bogdan@informatik.uni-leipzig.de
Prof. Dr. Wilhelm. Spruth
E-mail: spruth@informatik.uni-leipzig.de

Dr. Bärbel Adams | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.informatik.uni-leipzig.de/ti/
http://www.informatik.uni-leipzig.de/cs/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Weltrekord an der Uni Paderborn: Optische Datenübertragung mit 128 Gigabits pro Sekunde
26.04.2018 | Universität Paderborn

nachricht Der Mensch im Zentrum: wandlungsfähige Produktion in der Industrie 4.0
26.04.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Why we need erasable MRI scans

New technology could allow an MRI contrast agent to 'blink off,' helping doctors diagnose disease

Magnetic resonance imaging, or MRI, is a widely used medical tool for taking pictures of the insides of our body. One way to make MRI scans easier to read is...

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Konferenz »Encoding Cultures. Leben mit intelligenten Maschinen« | 27. & 28.04.2018 ZKM | Karlsruhe

26.04.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zur Marktentwicklung von Gigabitnetzen in Deutschland

26.04.2018 | Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Weltrekord an der Uni Paderborn: Optische Datenübertragung mit 128 Gigabits pro Sekunde

26.04.2018 | Informationstechnologie

Multifunktionaler Mikroschwimmer transportiert Fracht und zerstört sich selbst

26.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars

26.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics