Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lieber stressfrei als schnell Auto fahren

03.06.2013
Deutsche Verkehrsteilnehmer nehmen gerne längere Fahrtzeiten und sogar Umwege in Kauf, wenn sie dadurch zur Entspannung der allgemeinen Verkehrssituation beitragen können.

Dies ergab eine aktuelle Nutzerstudie, die das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Zusammenarbeit mit der TU Berlin durchgeführt hat.

120 Autofahrer waren bereit, Angaben über ihre Fahrgewohnheiten und Einstellungen zum Straßenverkehr zu machen: Zwei Drittel gaben an, lieber stressfrei zu fahren, auch wenn sie dafür mehr als drei Minuten länger unterwegs wären. 75 Prozent der Teilnehmer würden sogar Umwege in Kauf nehmen.

Um diese Kooperationsbereitschaft nicht ungenutzt zu lassen, entwickeln Forscher am FOKUS automotive Kommunikationstechnologien, mit denen Verkehrsteilnehmer im Sinne eines möglichst ausgeglichenen und umweltverträglichen Gesamtverkehrs durch Straßen navigiert werden.

Beispielsweise arbeiten die Wissenschaftler an Lösungen, mit denen Autofahrer durch rechtzeitige Verkehrswarnungen und Fahrempfehlungen per Navigationssystem oder Smartphone möglichst staufrei und schadstoffarm durch den Verkehr kommen. FOKUS ist Partner des EU-Projekts »TEAM«, das Technologien für kollaboratives Verkehrsmanagement entwickelt.

Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31 | 10589 Berlin | www.fokus.fraunhofer.de
Kontakt: Dr. Ilja Radusch | Telefon +49 30 3463-7474 | ilja.radusch@fokus.fraunhofer.de

Presse: Naira Danielyan | Telefon +49 30 3463-7362 | naira.danielyan@fokus.fraunhofer.de

Naira Danielyan | Fraunhofer Forschung Kompakt
Weitere Informationen:
http://www.fokus.fraunhofer.de
http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2013/juni/kurzmeldungen.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mit revolutionärer Sensor-Plattform zu IoT-Systemen der nächsten Generation
14.12.2017 | Fraunhofer IIS, Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS

nachricht Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing
13.12.2017 | Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten