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Innovation in der Roboterprogrammierung

30.09.2011
Schweißen, schneiden, stapeln – die Industrieroboter von heute können fast alles. Doch jedes Mal, wenn ein Unternehmen einen Roboter kauft und einsetzen möchte, muss er zunächst programmiert werden – ein arbeits- und zeitaufwendiger Prozess, der in Zukunft erheblich vereinfacht werden kann.

Wenn ein neuer Roboter in Betrieb genommen wird, muss zunächst jede einzelne Bewegung präzise einprogrammiert werden. Dieser Arbeitsschritt ist besonders entscheidend, da er maßgeblich die Qualität des programmierten Bearbeitungsprozesses beeinflusst. Deshalb kommt dem Programmieren auch eine besonders große Bedeutung zu, was in den meisten Fällen gleichbedeutend mit besonders viel Arbeitszeit ist.

Damit dies in Zukunft einfacher und schneller geht, entwickelte Professor Dirk Rokossa von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) ein Programm, das es ermöglicht, auf Erfahrungen von früheren Programmierungen zurück zu greifen. So muss nicht jedes Mal ganz von vorne begonnen werden, wenn ein Roboter programmiert wird.

„Die Grundidee der wissensbasierten Programmierung ist die Ablage und direkte Bereitstellung von Wissen, das ein Unternehmen über robotergeführte Bearbeitungsprozesse gesammelt hat“, erklärt Rokossa sein Programm „WibaProg“.

Indem alle Abläufe in eine einheitliche Programmiersprache übersetzt und gespeichert werden, ermöglicht das Programm es, neue Arbeitsabläufe aus den bereits gespeicherten Elementen zu konstruieren. So kann bei der Programmierung von Industrierobotern künftig viel Zeit und Arbeit gespart werden.

Mit dieser Idee war Rokossa vor kurzen auch auf der IdeenExpo in Hannover vertreten. Dort stellte er nicht nur das von ihm entwickelte Programm vor, die Teilnehmer konnten es auch gleich an entsprechenden Robotersimulatoren während eines Workshops testen.

Ralf Garten | idw
Weitere Informationen:
http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/28859.html

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