Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EXIST-Stipendiaten entwickeln sicheres Webmail-System

15.02.2012
Tutanota verschlüsselt E-Mails und schützt alle wichtigen Daten

Das kann keiner lesen: Wer E-Mails mit dem Webmail-System Tutanota verschickt, ist auf der sicheren Seite, denn das neue System verschlüsselt die Textnachrichten so, dass wirklich nur Sender und Empfänger den Inhalt kennen.

„Tutanota ist das erste vollständig sichere Webmail-System, das von jedem Computer oder Smartphone aufgerufen und intuitiv bedient werden kann. Wir wollen die Kommunikation im 21. Jahrhundert sicherer und einfacher machen“, erklären die beiden Informatiker Matthias Pfau und Arne Möhle sowie der Wirtschaftsinformatiker Thomas Gutsche.

2011 haben die drei Wissenschaftler ihre neuen Arbeitsplätze im Forschungszentrum L3S bezogen und die Tutao GmbH gegründet. Seitdem entwickeln sie mit Unterstützung durch das EXIST-Gründerstipendium die E-Mail-Lösung Tutanota.

E-Mail ist neben Telefon in Unternehmen die am meisten verbreitete Form der Kommunikation. Der Forderung nach Sicherheit werden heutige E-Mail-Systeme allerdings nicht gerecht. Genau an diesem Punkt setzen die Gründer an: Tutanota bietet eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom Sender bis zum Empfänger.
Somit schützt Tutanota alle wichtigen Informationen, wie z. B. Kundendaten, Geschäftsgeheimnisse und Vertriebskontakte. Tutanota wird auf der CeBIT vom 6. bis 10. März 2012 in Halle 9 auf Stand C50 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits jetzt können sich Interessierte unter http://www.tutanota.com für die kommende Betaphase registrieren.

Für die Entwicklung des sicheren Webmail-Systems werden die Gründer ein Jahr lang durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Somit können sich die drei Gründer voll und ganz auf die Geschäftsentwicklung ihres Unternehmens konzentrieren.
Das EXIST-Gründerstipendium fördert wissensbasierte Existenzgründungen aus Hochschulen. Gründerteams erhalten ein Jahr lang Hilfe bei der Finanzierung des Lebensunterhalts, Sach- und Coachingausstattung sowie Arbeitsplätze an der Universität. Die Gründer wurden bei der Antragstellung und der Gründung des Unternehmens vom Gründerservice starting business der Leibniz Universität Hannover unterstützt.

Kontakt Gründerservice starting business:
Susanne Oetzmann
Telefon: 0511 762-5726
E-Mail: Susanne.Oetzmann@zuv.uni-hannover.de

Andrea Wiese | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.startingbusiness.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Computer mit Köpfchen
18.08.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Pepper, der neue Kollege im Altenheim
17.08.2017 | Universität Siegen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie