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Erster "Laptop" für Blinde und Sehbehinderte

06.05.2009
Forschungsprojekt HyperBraille präsentiert auf der SightCity in Frankfurt erstmals das Flächendisplay, mit dem für Blinde nun auch Grafik und räumliche Strukturen zugänglich werden

Blinde und sehbehinderte Menschen sind derzeit stark benachteiligt, wenn es darum geht, selbständig digitale Computer-Informationen lesen und interpretieren zu können. Besonders dann, wenn es sich neben reiner Textausgabe um grafische und strukturierte Informationserfassung handelt.

Typische Webseiten mit vielen grafischen Elementen oder auch Excel-Tabellen können beispielsweise nur unvollständig in der Braille-Zeile wiedergegeben werden. Die umfassende Nutzung des Computers ist jedoch unmittelbare Voraussetzung dafür, dass Blinde und Sehbehinderte besser als bisher Zugang zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ganz neuen Berufsbildern haben.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt HyperBraille löst dieses Problem mit der Entwicklung eines zweidimensionalen Braille-Flächendisplays sowie der zur Ansteuerung erforderlichen Software.

Auf der SightCity in Frankfurt vom 13.-15. Mai 2009 stellt Hyperbraille den ersten Prototypen des Flächendisplays sowie erste Anwendungsbeispiele für die Nutzung von Internet und Office-Programmen vor.

Wir laden Sie daher herzlich ein zur

Präsentation des Hyperbraille-Flächendisplays

Termin: am Mittwoch, 13. Mai 2009 um 11.15 Uhr
Ort: SightCity, im Sheraton Airport Frankfurt, Raum 1041
(Sheraton Airport Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt am Main)
Bitte melden Sie sich bis zum 12.05.2009 bei Ute Rosin an (Fax: 0721/151507543, E-Mail: ute.rosin@u-und-m.de).

Über HyperBraille: Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt HyperBraille entwickelt ein grafikfähiges Braille-Flächendisplay für Blinde und Sehbehinderte sowie die zur Ansteuerung und Umsetzung von Text und Grafik erforderliche Software. Projektpartner sind: Metec AG, F.H. Papenmeier GmbH, Universität Potsdam, TU Dresden, IMS Chips, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V., Universität Stuttgart.

Birgit Bott | idw
Weitere Informationen:
http://www.hyperbraille.de
http://www.pt-dlr.de/

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