Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Informatikerinnen dringend gesucht! Infotag zum Informatikstudium für Frauen in Leipzig

22.04.2002


Noch immer sucht die Informatik-Branche Fachkräfte. Hierbei sind Frauen besonders begehrt. Die Gesellschaft für Informatik und die Universität Leipzig veranstalten deshalb einen Informationstag rund um die Informatik für Schülerinnen.

Universität Leipzig und die Gesellschaft für Informatik veranstalten Infotag zum Informatikstudium für Frauen

"Girls go Informatik - der Link in Deine Zukunft" Unter diesem Motto wenden sich die Universität Leipzig und die Gesellschaft für Informatik am 4. Mai 2002 an junge Frauen, um sie über ihre Berufsmöglichkeiten und Chancen in der Informatik zu informieren.

"Frauen sind für viele Bereiche der Informatik und ihrer Anwendungen besonders prädestiniert. Sie werden daher dringend gebraucht" erläuterte Heinrich Mayr, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). Im Durchschnitt seien derzeit gerade 14 % der Studierenden in der Informatik Frauen, und das sei viel zu wenig. Deshalb habe die GI im vergangenen Jahr die Initiative "Girls go Informatik - der Link in Deine Zukunft" ins Leben gerufen.

Um das Interesse von Schülerinnen für ein Informatikstudium zu fördern, unterstützt die Universität Leipzig gemeinsam mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Initiative der Gesellschaft für Informatik. "Gerade unsere Universität bietet jungen Frauen interessante Studienschwerpunkte an. So können sie bei uns neben der klassischen Informatik innovative Richtungen wie z.B. Bioinformatik, Medizininformatik oder Linguistische Informatik studieren" betonte Siegmar Gerber, Direktor des Instituts für Informatik.

Dass auch die Politik ein starkes Interesse an der Gewinnung von jungen Frauen hat, zeige sich auch daran, so Gerber, dass der sächsische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Hans Joachim Meyer, nicht nur die Schirmherrschaft übernommen habe, sondern das Projekt auch finanziell unterstütze.

"Neben den Ausbildungswegen zur Informatikerin werden insbesondere Berufsmöglichkeiten und Arbeitsfelder aufgezeigt und dies aus erster Hand. 25 erfahrene Informatikerinnen aus Praxis und Wissenschaft werden dazu bereitstehen.", so Mayr. Schülerinnen, aber auch Lehrerinnen und Lehrer seien eingeladen, sich mit ihnen über die Chancen in der Informatik auszutauschen. Vertreten sei die ganze Breite der Informatik, unter anderem Medien-, Bio- und Wirtschaftsinformatik bis hin zu Webdesign und Systembetreuung.

Die Veranstaltung findet statt am 4. Mai 2002 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig am Augustusplatz.

Cornelia Winter | idw
Weitere Informationen:
http://www.girls-go-informatik.de/
http://www.gi-ev.de/

Weitere Berichte zu: Berufsmöglichkeit Informatikerin Informatikstudium Infotag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie