Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Besucherrekord mit Top-Thema Data Mining

14.03.2002


Am 28. Februar und 1. März 2002 veranstaltete SAS ihre 6. Konferenz der SAS Anwender in Forschung und Entwicklung (KSFE). Gastgeber war in diesem Jahr die Universität Dortmund. Mit dem Fachbereich Statistik und dem Hochschulrechenzentrum fanden sich hier hochqualifizierte Partner für die Produzenten und Anwender der Data Mining Software.

Mit dem Themenschwerpunkt Data Mining informierte die Konferenz über das aktuelle Forschungsgeschehen an deutschen Hochschulen in diesem Bereich, über die Weiterentwicklung dieser Technologie und gleichzeitig über den Bedarf von gut ausgebildeten Absolventen im Bereich Datenmanagement und Datenanalyse.

Beim Data Mining geht es um den Umgang mit und die Auswertung von großen Datenmengen. Das Unternehmen SAS (ursprünglich: Statistical Analysis Systems) versteht sich heute als führender Anbieter und Software-Entwickler von "Business-Intelligence-Lösungen".
____________________________________________________________
Software analysiert riesige Textmengen

Die SAS Software wird in rund 100 Hochschulen in ganz Deutschland eingesetzt. Die Konferenz ist konzipiert als Forum für den interdisziplinären Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen - ein Konzept, das für Veranstalter und Besucher voll aufging: Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer kamen in diesem Jahr aus der freien Wirtschaft. Mit rund 400 Besuchern verbuchte die KSFE einen neuen Besucherrekord.

Die Teilnehmer der 6. KSFE konnten sich über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Data Mining, Statistik und Datenmanagement informieren. Das Unternehmen stellte erstmals seine neue Text-Mining-Technologie vor, die Volltext-Verarbeitung ermöglicht und damit über Analysen von Indices und anderen Teilmengen hinausgeht. Dabei greift der Text Miner auf Dokumente in den verschiedensten Formaten zu - unabhängig davon, ob es sich um Text in Datenbanken, Dateiordner, E-Mails oder Suchmaschinen handelt.
____________________________________________________________
Universität sieht Entwicklung mit Interesse

Günter Schwichtenberg, Leiter des Dortmunder Hochschulrechenzentrums erwartet von dieser Technologie neue Impulse für die Forschungsarbeit der Universität Dortmund, insbesondere in den Sprachwissenschaften und in der Statistik. Professor Claus Weihs, Dekan des Fachbereichs Statistik, kündigte die geplante Einrichtung eines neuen Studiengangs für Datenanalyse und Datenmanagement an der Universität Dortmund an. Dr. Willi Janiesch, General Manager von SAS Deutschland, betont: "Die 6. KSFE hat die zunehmende Bedeutung von Data-Mining-Technologien eindrucksvoll demonstriert. Nur mit fundierten Analysen können Unternehmen aus der gigantischen Menge an Geschäftsdaten neue Zusammenhänge erkennen und intelligente Entscheidungen treffen. Damit ist Data Mining ein wesentlicher Bestandteil von Business Intelligence."
____________________________________________________________
Stipendiaten stellten Forschungsergebnisse vor

Wie bereits im vergangenen Jahr erfolgreich praktiziert, erhielten auch in diesem Jahr wieder mehrere Diplomanden und Dok-toranden, die im Rahmen des SAS Fellowship-Programms unterstützt wurden, die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse auf der KSFE zu präsentieren.

Als weitere Neuerung stellte SAS auf der KSFE sein neues Lizenzmodell für Hochschulen vor. Mit Beginn des Wintersemesters 2002/2003 können diese die Software zum Festpreis lizenzieren und beliebig viele Installationen für Forschung und Lehre durchführen. Die Firma: "So können sich mehr Studierende schon frühzeitig mit unseren Lösungen für Data Mining oder Data Warehousing vertraut machen."

Die Data-Mining-Technologien werden auch bei der 7. KSFE - im Februar 2003 in Potsdam - im Mittelpunkt stehen.
____________________________________________________________
Nähere Information zur KSFE:
Claudia Steppacher, Ruf 062 21- 4151214,
E-Mail: Claudia.Steppacher@ger.sas.com

Klaus Commer | idw
Weitere Informationen:
http://www.sas.de

Weitere Berichte zu: Data Datenmanagement KSFE Mining SAS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten