Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert Softwarelösung für pharmazeutische Anwendungen

15.05.2007
Mit Sipat stellt Siemens eine neue Softwarelösung zur Unterstützung der Anwen-dung der Process Analytical Technology (PAT) der pharmazeutischen Industrie vor. Sipat ist skalierbar und modular angelegt und erlaubt einen stufenweisen Aufbau des Qualitätsmanagements im Rahmen der Umsetzung der PAT-Initiative.

Die neue Softwarelösung dient als gemeinsame Schnittstelle für alle PAT-Tools und lässt sich in bereits vorhandene Fertigungs- und Entwicklungsarchitekturen integrieren. So wird eine vollständige Transparenz der Qualitätsaspekte von der Anlagen-Betriebsebene bis hin zu ERP, MES und LIMS gewährleistet.

Gesetzliche Vorschriften und der Kostendruck internationaler Märkte bewirken bei Herstellern in der pharmazeutischen Industrie ein Umdenken in Richtung verbesserter Qualitätssicherung bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten. Mit Ansätzen der Process Analytical Technology (PAT) können Pharmaunternehmern ihre Fertigungsleistung verbessern, Fertigungskosten reduzieren, die Time-to-Market verkürzen und die Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb der Lieferkette optimieren. PAT ermöglicht es Pharmaherstellern, die Qualitätssicherung in den Fertigungsprozess zu integrieren und so nahezu eine Echtzeit-Produktfreigabe zu realisieren. Sipat von Siemens ist eine skalierbare und modulare Softwarelösung, die Pharmaherstellern den stufenweisen Ausbau der Qualitätssicherung im Rahmen der PAT-Initiative ermöglicht. Hierzu erfolgt zunächst ein Übergang von der Offline- zur Inline-Prozessüberprüfung, gefolgt von der Kontrolle des Prozesses und der anschließenden Produktfreigabe ohne Vorlauf.

Sipat dient als gemeinsame Schnittstelle für alle PAT-Tools und lässt sich vollständig in die Fertigungs- und Entwicklungsarchitekturen integrieren. Die Software kombiniert Pro-zessanalysatoren, Prozesskontroll-Tools, Datenanalyse- und Mining-Tools (multivariate Datenanalyse), Tools für die Datenerfassung, -speicherung und -abfrage, Reporting-Tools sowie Tools für kontinuierliche Verbesserungen und Knowledge-Management. Eines der wichtigsten Merkmale ist die Möglichkeit der Anbindung an eine vorhandene Fertigungsarchitektur, wodurch die Qualitätssicherung vollständig transparent wird, von der Anlagen-Betriebsebene bis zu ERP, MES und LIMS. Die Lösung erlaubt das Erfassen von Analyse- und Prozessmessdaten, das Generieren und Validieren von Modellen, die Durchführung von Online-Vorhersagen und Analysen, die Rückmeldung an die Prozessleittechnik und damit eine Produktfreigabe in Echtzeit. Mit Sipat können Pharmaunternehmen Prozessdaten akkumulieren, den Prozessablauf kontinuierlich bis hin zur integrierten Produktfreigabe verbessern.

Dank der branchenübergreifenden Erfahrung mit PAT und der engen Zusammenarbeit mit der FDA, EMEA und mehreren PAT-Initiativen wie ASTM E55 verfügt Siemens als Automatisierungspartner über ausgeprägtes Expertenwissen und bietet Pharmaherstellern eine interdisziplinäre PAT-Lösung an. Siemens besitzt das komplette Know-how, die zugehörigen Leistungen und die richtigen Tools für eine erfolgreiche PAT-Implementierung.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1426“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Volker M. Banholzer | Siemens A&D
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/sipat
http://www.siemens.de/automation/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie