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Neues VoIP-Gigaset und neue Dienste für Nutzer

06.03.2007
Mit dem Gigaset C455 IP erweitert Siemens sein Angebot an Hy­bridtelefonen für Festnetz und IP-Telefonate um ein Gerät mit eingebautem Anrufbeantworter.

Gleichzeitig starten für alle Gigaset-VoIP-Telefone zwei neue Services: der freie Zugriff auf das Online-Telefonbuch von klickTel und das Gigaset.net, das kostenloses Telefonieren über IP zwischen Gigaset-Nutzern ermöglicht. Das schnurlose C455 IP ist ab März auf dem Markt und kostet 110 Euro.

Das Gigaset C455 IP ist bereits das dritte Hybridtelefon von Siemens, das neben dem Festnetzanschluss einen LAN-Anschluss für IP-Telefonie besitzt. Insgesamt drei Gespräche können gleichzeitig geführt werden, eines über die analoge Leitung und zwei über IP. Ideal für Familien: Sie können bis zu sechs Nutzerprofile und ebenso viele Mobilteile einrichten. Ein Anrufbeantworter ist integriert, der auch Gespräche aufzeichnen kann.

Voraussetzung für das C455 IP ist ein DSL-Anschluss am besten mit Flatrate. Dann funktioniert das Telefon völlig ohne Computer, die für Voice over IP (kurz VoIP) bei einigen Anbietern zum Gesprächsaufbau oder zur Konfiguration erforderlich sind. Es richtet sich daher an Nutzer, denen diese Prozedur bisher zu kompliziert war. Die Einwahl ins Internet erfolgt über das Farbdisplay des Mobilteils. Ein einfaches Menü leitet durch die Konfiguration. Nach der Auswahl des Landes und des Anbieters ruft das Telefon die Einstellungen automatisch online ab. Wenn der Nutzer dann seine Zugangsdaten eingegeben hat, kann er danach wie üblich Gespräche führen.

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Ohne weitere Kosten können die Anwender auf das Telefonbuch von klickTel zugreifen. Über das Mobilteil suchen sie im Internet nach Namen oder Unternehmen – mehr als 30 Millionen Einträge. Aus dem Suchergebnis können sie den gewünschten Kontakt direkt anwählen oder weitere Informationen etwa zum Service einer Firma abrufen.

Kostenlos ist auch der Service für alle Nutzer von Gigaset-VoIP-Telefonen, die untereinander jederzeit weltweit telefonieren können. Dazu hat Siemens einen eigenen SIP-Server eingerichtet. Für dieses Gigaset.net braucht es auch keine Anmeldung bei einem Provider, alle Anwender sind automatisch registriert und können ohne weitere Einstellungen loslegen. In einem Online-Telefonbuch sind alle Nummern der anderen Nutzer hinterlegt. Nach ihnen kann über diese Nummer oder über einen speziellen Namen gesucht werden, den jeder Anwender selbst vergibt. (IN 2007.03.1)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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