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Visuelle Datenanalyse - Unterstützung für Finanzanalysten

08.01.2007
Der wirtschaftliche Erfolg von Finanzinstituten basiert auf präzisen, schnellen und fundierten Marktanalysen und Prognosen. Finanzanalysten müssen immer größere Datenmengen in immer kürzerer Zeit verarbeiten. Um sich in dem entstehenden Daten-Dschungel zurecht zu finden und erfolgreich Analysen zu erstellen, ist Software nötig, die den Nutzer effektiv bei seinen Aufgaben unterstützt.

Neue Chancen bietet dabei die visuelle Analyse, ein Teilgebiet der graphischen Datenverarbeitung. Sie ermöglicht es, schnelle Erkenntnisse aus großen Datenmengen zu gewinnen. Welche graphischen Anwendungen in der Finanzanalyse eine Rolle spielen und wie die Zukunft der graphisch unterstützten Datenanalyse aussehen könnte, zeigt der Workshop "Graphische Einblicke in Finanzdaten - Neue Wege durch den Daten-Dschungel", den das Fraunhofer IGD am 23. Januar 2007 in Darmstadt veranstaltet.

Der Science meets Business Workshop des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD beschäftigt sich dabei unter anderem auch mit den Chancen und Risiken, die sich durch solche neuen Entwicklungen für Banken und Versicherungen ergeben und mit den Herausforderungen, welche die Datenverarbeitung und -auswertung im Finanzbereich mit sich bringt.

Renommierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Arnold Wagner (Director Finance der Gartner Deutschland GmbH), Stefan Ott (Reuters), Dr. Björn Fischer (Europäische Zentralbank), Gerhard Rauh (Xchanging Transaction Bank GmbH) und Jens Quadbeck (Interactive Data), geben einen Überblick über die IT-Trends in der Finanzindustrie, sprechen über eigene Erfahrungen mit der graphisch unterstützten Analyse und erläutern deren Auswirkungen auf verschiedene finanzanalytische Arbeitsbereiche. Spannende Technologie-Demonstrationen und interessante Diskussionen runden den Veranstaltungsrahmen ab.

Das detaillierte Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Internet unter http://www.analytics-day.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 90,- Euro. Studenten zahlen 45,- Euro. Für Journalisten ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Graphische Einblicke in Finanzdaten - Neue Wege aus dem Daten-Dschungel
Termin: 23. Januar 2007, 10.00 bis ca. 17.30 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Dr. Jörn Kohlhammer
Fraunhofer IGD
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon : 0 61 51/1 55-6 46
Fax: 0 61 51/1 55-1 39
E-Mail: joern.kohlhammer@igd.fraunhofer.de
Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.analytics-day.de

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