Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Handy als Musikbox

04.12.2006
Siemens erweitert Musik-Download-Service für Telstra in Australien

Der australische Telekommunikationsanbieter Telstra hat Siemens Networks damit beauftragt, die Musik-Download-Plattform „Music2You“ (M2Y) für einen größeren Teilnehmerkreis zu erweitern. Jetzt können Kunden des neuen UMTS-Netzes „Telstra’s Next G“ ihre Lieblingsmusik über das Mobilfunknetz direkt auf ihr Handy laden - schnell und unkompliziert.

Bereits im November 2005 hat Siemens M2Y bei Telstra installiert; damals konnten ausgewählte UMTS-Teilnehmer den Service nutzen. Mit dem Start des neuen 850Mhz- UMTS-Netzes „Telstra’s Next G“ in Australien hat Siemens den Service für einen größeren Kundenstamm erweitert. M2Y kann jetzt nicht nur mit UMTS-Handys empfangen werden, sondern mit allen Endgeräten, die dem offenen Standard „Digitales Rechtemanagement“ (DRM) der Open Mobile Alliance (OMA) entsprechen. OMA ist ein Zusammenschluss führender Dienstleistungs- und Produktanbieter aus dem Bereich Mobilfunk. Der so genannte Standard „OMA1 forward lock DRM“ schützt Musikdateien vor unerlaubtem Kopieren und ist auf vielen Handymodellen vorinstalliert. Telstra kann sein Musikangebot so einem größeren Teilnehmerkreis anbieten.

M2Y ist eine Musik-Download-Plattform für Internetprovider und Mobilfunkbetreiber, die es ihnen ermöglicht, den Endkunden auf ihren Portalen derzeit bis zu einer Million verschiedene Songs anzubieten, wobei die Anzahl der angebotenen Musikstücke technisch nicht begrenzt ist.

... mehr zu:
»Handy »M2Y »Musikstück »Telstra

„Musik ist eines der Angebote, das unsere Kunden sehr schätzen, und wir sind froh, dass wir ihnen dieses Vergnügen mit einer Reihe von musikfähigen Handys ermöglichen können“, so Freddie F. Jansen Van Nieuwenhuizen, Group Manager Wireless Consumer Data Services bei Telstra.

„Die Zusammenarbeit mit Telstra zeigt, dass unser Angebot Music2You vom Konsumenten angenommen wird. Unsere technische Plattform ist für jede Art von digitalem Rechtemanagement, Kanälen und Content-Typen geeignet und bietet unseren Kunden damit uneingeschränkte Flexibilität und Konvergenz. Musikstücke können über das Internet oder per Handy heruntergeladen werden“, erklärte Daniel-Rui Felicio, Geschäftsgebietsleiter von Carrier Services bei Siemens Networks.

Musikdownloads aus dem Internet sind beliebt. Konsumenten sind immer seltener bereit, viel Geld für eine CD mit zehn Songs darauf zu bezahlen, sondern stellen sich ihre Musikstücke lieber individuell zusammen. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 wurden mehr als acht Millionen Musikstücke von M2Y bei Siemens heruntergeladen. Im Jahr 2003, als M2Y eingeführt wurde, waren es über 80.000 Titel. M2Y unterscheidet sich mit dem großen Angebot von derzeit insgesamt einer Million Musiktitel grundlegend von der Technologie, die hinter Klingelton-Portalen steckt, die ein paar Hundert oder Tausend Melodien anbieten. Die Datenvolumina, die die Siemens-Server bewältigen müssen, sind gewaltig und alle Musikstücke erreichen CD-Klangqualität.

Die Besonderheit des Angebots an die M2Y-Kunden besteht auch darin, dass Siemens nicht nur die Technologie, sondern auch die dazugehörigen Services bereitstellt, sprich den Betrieb der Plattform übernimmt. Den nötigen Speicherplatz liefern Server von Siemens in Zürich. Von hier aus werden gegenwärtig Internetprovider und Mobilfunkbetreiber in Europa, Indien and Australien bedient. Diese können sich somit ganz auf ihre Endkunden konzentrieren und müssen sich nicht mit komplexen technischen und rechtlichen Fragen rund um das Thema Download auseinandersetzen.

Und indem sie sich auf die eingespielten Prozesse bei Siemens verlassen, reduzieren sie ihr technologisches Risiko.

Siemens Networks GmbH & Co KG

Siemens Networks* schafft im Dialog mit seinen Kunden zukunftsweisende Kommunikationslösungen, die Netzbetreiber und Service Provider bei der Umsetzung ihrer Geschäftsziele optimal unterstützen. Dabei bringt Siemens Networks Innovationskraft, weltweite Erfahrung und unübertroffene Umsetzungskompetenz in allen Bereichen der Sprach- und Datenkommunikation ein. Als Innovationsführer setzt Siemens Networks Trends für eine Kommunikation, die heute und in Zukunft zum Erfolg der Kunden beiträgt. Siemens Networks ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG und ist in rund 100 Ländern aktiv.

* Siemens Networks wird in ein 50:50 Joint Venture mit der Netzwerksparte der Firma Nokia übergehen. Das neue Unternehmen, Nokia Siemens Networks, wird ein führendes Unternehmen in der Telekommunikationsbranche sein und starke Positionen in den wichtigen Wachstumsfeldern Infrastruktur und Services für Fest- und Mobilfunknetze einnehmen. Nokia Siemens Networks wird insbesondere bei der Konvergenz von Festnetz- und Mobilkommunikation entscheidende Akzente am Markt setzen. Nokia Siemens Networks wird seine Geschäftstätigkeit voraussichtlich im Januar 2007 aufnehmen. Dies steht unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen für das Closing vollständig erfüllt sind und sich die Vertragspartner in den Detailfragen zur Umsetzung geeinigt haben.

Christina Dinné | Siemens Networks
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/networks
http://www.siemens.com/m2y

Weitere Berichte zu: Handy M2Y Musikstück Telstra

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren
20.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie