Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologiebörse E-Procurement - Elektronische Beschaffung

07.03.2001


Die deutschen EU-Verbindungsbüros für Forschung und Technologie organisieren mit Partnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine transnationale Innovationsbörse am 15. März 2001 in Friedrichshafen. Thema
ist "e-Procurement - elektronische Beschaffung". Anwender und Anbieter haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand über moderne elektronische Beschaffungsmethoden zu informieren.

Kultur- und Congress-Centrum
Ludwig-Dürr-Saal
"Graf Zeppelin Haus"
Olgastr. 20
D-88045 Friedrichshafen

Kooperationspartner:
Steinbeis-Europa-Zentrum, Stuttgart
Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg,
Wirtschafts-Standort GmbH, Vorarlberg, Österreich,
Amt für Wirtschaft, St. Gallen, Schweiz

Nach Ansicht vieler Fachleute ist die elektronische Beschaffung (e-Procurement) einer der interessantesten und profitabelsten Bereiche des e-Business: Online-Marktplätze, Online-Auktionen, die elektronische Bedarfsbündelung befreundeter Unternehmen, die Überwachung und Steuerung der gesamten Lieferkette über das sogenannte Supply Chain Management bieten bereits heute auch kleinen und mittelständischen Unternehmen erhebliche Potentiale zur Kostensenkung, zur Verkürzung der Lieferzeit und zur Qualitätsverbesserung. In Zukunft, so die Überzeugung der Auguren, wird kein Unternehmen auf die Möglichkeiten des elektronischen Einkaufs verzichten wollen und können.

Die deutschen EU-Verbindungsbüros für Forschung und Technologie organisieren mit Partnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine transnationale Innovationsbörse am 15. März 2001 in Friedrichshafen. Thema ist "e-Procurement - elektronische Beschaffung". Anwender und Anbieter haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand über moderne elektronische Beschaffungs-
methoden zu informieren. Anwender erfahren, welche e-Procurement Technologien aus dem Bodenseeraum und den angrenzenden Ländern Sie nutzen können, um die
Beschaffung in Ihren Unternehmen effizienter zu gestalten. Anbieter erfahren, welche Anforderungen sich aus der Sicht der Anwender stellen. Bisher sind 30 Technologieprofile registriert. Rund 120 Personen haben sich bisher angemeldet.

Was ist e-Procurement und was kann ihre Firma von e-Procurment gewinnen?
Elektronische Beschaffung über das Internet ist das aktuelle Thema in deutschen Unternehmen. Die Lösungen von e-Procurement bieten heute eine Antwort auf Kostenvorgaben und den Erfolg, was Einkäufe außerhalb der Produktion betrifft. Sie ermöglichen den Käufern, über Internet, enge Verbindungen zu den Verkäufern herzustellen. Die Idee hinter "Procurement" findet sich in diesem "e", das es möglich macht Ihre indirekten Lieferungen und Anschaffungen besser leiten zu können.

Die aktuelle Problematik liegt in den folgenden drei Punkten:
- Indirekte Einkäufe sind umfangreich aber wenig kostspielig.
- Die Kaufentscheidungen werden schlecht gehandhabt.
- Der Beschaffungsprozess ist zu langsam, zu komplex und nur wenig zugänglich.

Unternehmen, die ihre Einkäufe indirekt übers Netz tätigen, können eine Kaufpreisminderung sowohl auf Güter als auch auf Serviceleistungen von bis zu 15% erhalten, und eine Senkung der Bearbeitungsgebühren von bis zu 90%. Auch die Lagerungskosten verringern sich dadurch in bedeutendem Maße und die Zeitersparnis bei der Durchführung kann bis zu 70% betragen.

Unsere Innovationsbörse "Elektronische Beschaffung" (e-Procurement) möchte Ihnen sowohl den vorhandenen Bedarf aufzeigen als auch innovative Angebote zur Deckung dieses Bedarfs präsentieren.

Unter www.steinbeis-europa.de/e-procurment finden Sie im Katalog die Technologieprofile der Aussteller und teilnehmenden Unternehmen. Der Katalog wird täglich on-line aktualisiert. Teilnehmer, die für die Technologiebörse registriert sind, erhalten von uns ein persönliches Password, mit dem sie sich unter LOGIN einloggen. Unser Onlineservice ist für die Kunden individuell zugeschnitten. Sie suchen mittels Katalog ihre Gesprächspartner; wir erstellen auf Grund ihrer Buchung ihren persönlichen Gesprächsplan.


Programm

09:30 Begrüßung
MR Roland Schnabel, Kommission Wirtschaft der IBK
Prof. Peter S. Niess, Europabeauftragter des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg, Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums Stuttgart

09.45 Übersichtsvortrag e-Procurement
Robert Alard, Zentrum für Unternehmenswissenschaft (BWI) an der ETH Zürich

10.00 Projektpräsentationen 1. Runde:
Moderation: Dr. Karl-Heinz Hanne, Bayern Innovativ, Leiter des EU-Verbindungsbüros

· Vertikale Marktplätze:
· Projekt e-bip
· Projekt eCONSTRUCT
· Horizontale Marktplätze
· Projekt Strategic Sourcing
· Projekt e-Commerce System mit großen Datenmengen
(je 10 min. Vortrag, 5 min. Diskussion)

11:15 Kaffeepause

11:30 Projektpräsentationen 2. Runde:
Moderation: Dr. Karl-Heinz Hanne

· Prozessintegration und SCM:
· Projekt LogistikBus
· Projekt SCIS
· Projekt ADRENALIN
· Projekt tec2b
· Projekt CO-OPERATE

12:30 Diskussion

12:45 Mittagspause + Ausstellungsrundgang

14:00 EU-Vortrag: Fördermöglichkeiten der EU auf dem Gebiet des Electronic Business
Dr. Erastos Filos, Europäische Kommission, DG Information Society

14:30 Einzelgespräche (nach Gesprächsplan und freier Vereinbarung)
Parallele Foren:
Workshop 1: Fördermöglichkeiten für Kleine und Mittlere Unternehmen (CRAFT)
Workshop 2: Datenbanken als Möglicheit der Technologiebeobachtung und Partnersuche - jetzt inklusive ANBIETERFORUM
Workshop 3: Forschungs- und Entwicklung in Europa - die
Beteiligungsmöglichkeiten für schweizer Unternehmen
(Workshops laufen 2 Mal. Dauer ca. 30 Minuten. Wiederholung um 16.00 Uhr)

18:00 Ende der Veranstaltung


Ansprechpartnerin: Tracey French, Tel: 0711-1234015, Email: french@steinbeis-europa.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

 Anette Mack | idw

Weitere Berichte zu: Beschaffung Innovationsbörse Projektpräsentation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise