Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Turbolader HSDPA wird UMTS-Geschwindigkeit verzehnfachen

05.04.2005


T-Mobile Austria und Siemens präsentieren erstmals Zukunftstechnologie HSDPA


Dienste mit hohem Datenvolumen damit noch komfortabler nutzbar - HSDPA-Showcase zeigt Video-/Musik-Download in ADSL-Geschwindigkeit

Mit dem österreichweit ersten Showcase zu HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), der Weiterentwicklung von UMTS, setzt T-Mobile Austria einen Meilenstein: Nachdem bereits letzte Woche der Showcase erstmals präsentiert wurde, erfolgt heute gemeinsam mit Siemens eine weitere Live-Demo. Mit HSDPA wird T-Mobile bereits im kommenden Jahr einen Turbolader anbieten, der die ohnehin schon hohe UMTS-Geschwindigkeit verzehnfachen wird. Die entsprechende Netzinfrastruktur und eine HSDPA-Datenkarte für Notebooks kommen von Siemens. Im Rahmen des Showcase präsentiert T-Mobile Austria gemeinsam mit Siemens, welche konkreten Anwendungen mit HSDPA möglich sein werden.


HSDPA ist Weiterentwicklung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS

"HSDPA ist die Weiterentwicklung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS", so Dr. Georg Pölzl, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile Austria, "mit HSDPA-basierten Anwendungen werden beispielsweise das mobile Surfen im Internet sowie Dienste mit hohem Datenvolumen wie der Download von Musik künftig noch schneller und komfortabler zu nutzen sein." Ab 2006 werden Datenraten von rund 1,8 Megabit/sec. möglich sein. Dies entspricht bereits dem Fünffachen der heute möglichen Geschwindigkeit. Diese soll in einem zweiten Schritt ab 2007 auf 3,6 Megabit/sec. verdoppelt werden.

Internet-Browsing und Video-Download in ADSL-Geschwindigkeit

Gemeinsam mit Siemens präsentiert T-Mobile Austria konkrete Anwendungen wie den Download von Musik-Clips oder Video-Streams. Schnelles Internet-Surfen wird ebenso gezeigt wie Echtzeitbilder einer Live-Cam. Mit HSDPA werden diese Anwendungen noch schneller als in ADSL-Geschwindigkeit möglich sein.

Siemens HSDPA-Datenkarte für mobilen Internetzugang

"HSDPA ist der nächste Schritt in der Mobilfunk-Evolution und mit diesem Roll out übernimmt Österreich wieder die Vorreiterrolle in Europas Mobilfunklandschaft. Wir sind stolz darauf, als Systemlieferant mit einer durchgängigen end2end-Gesamtlösung für T-Mobile Austria an Bord zu sein: neben der Netzinfrastruktur und bereits implementierten Anwendungen bringen wir mit Ende 2005 eine HSDPA-Datenkarte für mobilen Internetzugang auf den österreichischen Markt", erläutert Franz Geiger, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich.

Vorteile aus Internationalisierung spiegelt sich in Technologie-Entwicklung wider

"Dank unserer Zugehörigkeit zur T-Mobile Gruppe sind wir auch im Technologie-Bereich immer an der Spitze mit dabei", so Georg Pölzl weiter, "wir profitieren in Österreich nicht nur vom gemeinsamen Technologieeinkauf, sondern vor allem auch von gemeinsamen Testmöglichkeiten. Damit werden Synergien bestmöglich genutzt."

UMTS-Rollout in Österreich nach Plan - Langfristig Fokus auf HSDPA

"Wir bauen unser UMTS-Netz derzeit unserem Rollout-Plan entsprechend aus", so Dipl.-Ing. Günther Ottendorfer, Geschäftsleiter IT und Technik bei T-Mobile Austria, "wir haben zum heutigen Zeitpunkt mehr als 50 % der österreichischen Bevölkerung mit UMTS versorgt und damit die regulatorischen Bedingungen für 2005 bereits erfüllt. Mittelfristig werden wir UMTS in Österreich flächendeckend anbieten. Langfristig gesehen setzen wir bereits heute auf die UMTS-Weiterentwicklung HSDPA." Das von Siemens errichtete Netz lässt sich problemlos auf die neue Technik migrieren. Mittelfristig statten T-Mobile und Siemens alle UMTS-Basisstationen mit speziellen Softwarekomponenten aus.

Manuela Bruck | pressetext.monitor
Weitere Informationen:
http://www.t-mobile.at

Weitere Berichte zu: HSDPA HSDPA-Datenkarte Showcase Turbolader UMTS UMTS-Geschwindigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Industrie 4.0: Fremde Eindringlinge im Unternehmensnetz erkennen
16.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Die Thermodynamik des Rechnens
11.04.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Grösster Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf

20.04.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Bilder magnetischer Strukturen auf der Nano-Skala

20.04.2018 | Physik Astronomie

Kieler Forschende entschlüsseln neuen Baustein in der Entwicklung des globalen Klimas

20.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics