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Leistungsbeurteilung optischer Netzwerke

02.03.2005


In der Welt eines äußerst leistungsfähigen kabellosen Breitbandzugangs können künstliche und natürliche Hindernisse eine ernste Bedrohung für die Servicequalität darstellen. Vor diesem Hintergrund und als Mittel, solche Hindernisse zu überwinden, will ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt Licht auf die 40-GHz-Frequenz-Lösung werfen.
Der Qualitätszugang zu Mobilfunknetzen erfordert, was die Funkverbindung betrifft, eine Sichtlinie. Durch Störungen aufgrund natürlicher Phänomene wie starke Regenfälle oder sogar aufgrund von Bauwerken wie Flughäfen kann diese Qualität leicht beeinträchtigt werden und der Netzzugang begrenzt sein.

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Im Rahmen des auf IST basierenden OBANET-Projektes wurden die nötigen Managementstrategien zur Gebietsabdeckung aufgestellt, und deren zugehörige Technologien könnten beurteilt, beantragt und schließlich realisiert werden. Die verwandten Technologien, an denen OBANET beteiligt war, bestanden aus optoelektronischen Hochleistungsgeräten und integrierten photonischen Kreisläufen, die die optischen Strahlformer bildeten.

Die photonische Signalverarbeitung bietet zahlreiche Anreize als verwertbare Lösung zur Überwindung der gegenwärtigen Beschränkungen - sie verfügt über geringe Einbußen und räumliche Ausmaße sowie eine äußerst dynamische Reichweite und enorme Bandbreite. Jedoch gibt es auch einige Herausforderungen für die Entwickler wie elektrisches Phasenrauschen, Wellenlängeninstabilität oder durch das Rauschen verursachte Verzögerungen.

Diese Situation steigerte das Bedürfnis, die Leistung der Wellenlängenmultiplexierung als Grundlage für den Aufbau optischer strahlformender Netzwerke beurteilen zu können. Dies umfasst photonische Mikrowellen-Filter und allgemeine optische Signalverarbeitungsfunktionen. Daraufhin wurde ein vollständiges Rauschmodell als Teil der OBANET-Bemühungen, die Leistung optischer strahlformender Netzwerkkomponenten genau vorherzusagen/zu beurteilen, entwickelt.

Das Modell kann zur Gestaltung von photonischen strahlformenden Netzwerken, Mikrowellenfiltern und anderen optischen Verarbeitungsstrukturen genutzt werden. Darüber hinaus trägt es zu Strategien der Versorgungsverwaltung sowie zur Teilung des Spektrums bei, um die Nichtverfügbarkeitsprobleme des Dienstes oder natürliche und künstliche Hindernisse zu überwinden. Solche Modellkonstruktionen könnten für Industrieproduzenten fester und mobiler Breitbandzugangseinrichtungen sowie für das Militär von besonderer Bedeutung sein.

Javier Marti | ctm
Weitere Informationen:
http://www.dcom.upv.es

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