Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Metro Group und Fraunhofer IML bilden strategische Partnerschaft zum Thema RFID

25.02.2005


Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologie in der Warenkennzeichnung


Die Metro Group und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund, gehen beim Thema Radio Frequenz Identifikation RFID eine strategische Partnerschaft ein. Die Metro Group als treibende Kraft bei der Einführung dieser Zukunftstechnologie zur Warenkennzeichnung im Handelsbereich und das Fraunhofer IML als Vorreiter in der angewandten Forschung werden damit ihr Know-how auf dem Gebiet des Transpondereinsatzes im Material- und Warenfluss zukünftig ergänzen und weiter ausbauen. So wird der Handelsriese strategischer Partner im openID-Center am Fraunhofer IML sein und die Fraunhofer-Forscher werden im RFID Innovation Center Neuss der Metro Group als strategischer Partner die Anwendung der RFID-Technologie wissenschaftlich begleiten.

"Wir wollen gemeinsam mit Unternehmen wie Wal-Mart und Tesco globale Standards im Bereich der RFID-Technologie etablieren. Wir freuen uns, dass das Fraunhofer IML mit seiner angewandten Forschung in den Bereichen Software und Logistik diese Arbeit unterstützt", sagt Zygmunt Mierdorf, Mitglied des Vorstandes der Metro Group. Für Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IML, wird damit auch ein strategisches Forschungs- und Arbeitsgebiet des Fraunhofer IML weiter ausgebaut: "Wir haben damit einen starken Partner gewonnen, um die Integration von Logistik und Informationstechnologie in Industrie, Handel und Dienstleistung im Sinne eines integrierten Supply Chain Managements durch diese Kommunikationstechnologie solide auszubauen."


Das Fraunhofer IML wird am 27. April 2005 in Dortmund das openID-center eröffnen, in dem Unternehmen die neuesten Entwicklungen eines praxisgerechten Einsatzes von RFID-Technologien in der Logistik sehen und auch eigene Anforderungen in einer Testumgebung prüfen können. In diesem bewusst offen gehaltenen Raum für angewandte Forschung und Entwicklung am Fraunhofer IML können sich Unternehmen ebenfalls herstellerunabhängig beraten lassen. Das openID-center wird damit als lebendige Informations- und Integrations-Plattform für Weiterentwicklungen der Transponder- und Materialflusstechnik Einblicke in die Entwicklungen der nächsten drei bis fünf Jahre bieten.

Das Fraunhofer IML hatte gemeinsam mit dem Europäischen Handelsinstitut EHI Köln die Einführung der RFID-Technologie bei der Metro Group über anderthalb Jahre wissenschaftlich begleitet und eine Markt- und Akzeptanzstudie im Jahr 2004 erstellt.

Dipl.-Ing. Stefan Schmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.iml.fhg.de/

Weitere Berichte zu: Group METRO RFID RFID-Technologie Zukunftstechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie