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Auf dem Weg zur flexiblen Fertigung

05.01.2005


Da sich die Fertigungsindustrie immer mehr markt- als produktionsorientiert entwickelt, müssen sich auch die Anlagen anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit Hinblick auf dieses Ziel sollen Softwaretools zur Echtzeit-Optimierung wie D-RTO äußerst hilfreich sein.



Heutzutage muss der ständig wachsende Markt neue Anforderungen an die Herstellungsverfahren stellen, dazu zählen auch zahlreiche Produktklassen mit spezifischen Anforderungen. Bei der Herstellung durchlaufen diese Produkte kontinuierliche Veränderungen, auch bei der Ausgangsqualität des zugeführten Materials. Gleichzeitig ist ihre kosteneffektive Herstellung ein Muss für ihre weitere Vermarktung zu wettbewerbsfähigen Preisen.

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Die derzeitigen Produktionsanlagen mit ihren bereits etablierten Infrastrukturen und Fertigungsprozessen passen nicht in diese dynamische Umgebung. Unerwünschte Konsequenzen sind ein unnötiger Rohstoff- und Energieverbrauch sowie eine überflüssige Abfallerzeugung. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, zeigen insbesondere die europäischen Industriezweige eine sehr hohe Umstellungshäufigkeit.

Mit Hinblick auf diese Sachverhalte konzentrierte sich das INCOOP-Projekt auf die Steuerung der integrierten Prozesseinheiten und auf eine anlagenweite Optimierung. Genauer gesagt entwickelte das Konsortium Softwaretools zur Steigerung der Flexibilität hinsichtlich schneller und kosteneffektiver Umstellungen von Prozessanlagen. Diese Tools können darüber hinaus die Prozesseffizienz erhöhen, um die festgelegten strengen physikalischen und chemischen Optima zu erreichen.

Auf Grundlage von RTO+®, einem Produkt nach dem gegenwärtigen Stand der Technik, haben weitere Neuerungen zur Entwicklung des D-RTO-Prototyps geführt. Diese Neuheit bietet eine stabile Prozessoptimierung in einer dynamischen Umgebung sowohl für Dauerbetriebs- als auch für Serienbetriebssysteme. Das Tool wird bereits in zwei Anwendungen genutzt, in mehreren Rührfermentern und bei der Serien-Fermentation. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass D-RTO in beiden Fällen bedeutend zur Verbesserung des Anlagenbetriebs beitragen kann.

Dr. Wolfram Wagner | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bayertechnology.com

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