Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jede fünfte deutsche E-Mail ist verseucht

09.12.2004


Attacken aus dem Web werden immer konzentrierter



Mit einem Virus in 5,4 E-Mails liegt Deutschland weit über dem weltweiten Durchschnitt, während das Spam-Aufkommen von 51,9 Prozent vergleichsweise hoffnungsfroh stimmt. In Österreich war im vergangenen Jahr etwa jede zehnte E-Mail verseucht, in der Schweiz nur etwa jede zwölfte. Der Spam-Anteil lag dort zwischen 42,7 und 44,5 Prozent. Dies geht aus dem jährlichen Intelligence E-Mail-Security-Report des britischen Security-Spezialisten MessageLabs hervor.

Seit Ende 2003 hat der Virenspezialist einen Anstieg der weltweiten Spam- und Virenangriffe registriert. 2004 betrug die Viren-Infektionsrate 1 zu 16, im Vergleich zu den Zahlen von 2003, als diese Rate noch bei 1 zu 33 lag. Die größte Verbreitungsrate wurde im Januar von W32/MyDoom.A verursacht. Des Weiteren lag der als Spam identifizierte Prozentsatz an E-Mails bei 73 Prozent, gegenüber 40 Prozent im Jahr 2003. Abgesehen von dem Anstieg bei Phishing-, Viren- und Spam-E-Mails bemerkte MessageLabs vor allem einen Anstieg konzentrierter Attacken. Dabei reichte das Spektrum von Denial of Service (DoS)-Attacken über Erpressung von Online-Game-Sites bis hin zu Bedrohungen. Bestimmte Indizien deuten darauf hin, dass 2004 Trojaner und andere bösartige Codes entwickelt wurden, die ganz eindeutig auf bestimmte Unternehmen abzielen.


Nach Einschätzung von MessageLabs müssen sich Unternehmen in den kommenden Monaten hauptsächlich mit auf sie ausgeübten Druck hinsichtlich "Compliance", also der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, auseinandersetzen. So existieren in einer Reihe von Ländern bereits Gesetze in den Bereichen Finanzberichterstattung und Datenoffenlegung, die den Unternehmen bestimmte Richtlinien hinsichtlich der Überwachung, Sicherung und Speicherung aller Geschäftstransaktionen vorschreiben, einschließlich E-Mail und Instant-Messaging.

Wilhelm Bauer | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.messagelabs.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie