Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wiederverwendung telematischer Transport-Softwareanwendungen

11.05.2004


Aufgrund der wechselnden und steigenden Anforderungen, die sich aus Stau und anderen unvorhergesehenen Verkehrsbehinderungen ergeben, müssen Verkehrsüberwachungssysteme ständig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Jedes System-Upgrade aber geht auf Kosten des bisher verwendeten voll funktionsfähigen System und ist mit steigenden Ausgaben verbunden.



Als Reaktion auf diese untragbaren und ständigen Aktualisierungskosten hat die EC ein Projekt finanziert, mit dem zukünftige Neuversionen in das bereits bestehende Programm integriert werden können. Das geschieht durch eine Erleichterung der Wiederverwendung von infrastrukturellen Hinterlassenschaften durch neue telematische Transportanwendungen. Mit der dafür entwickelten OMNI-Plattform (Open Model For Network-wide Heterogeneous Intersection-based Transport Management) werden die Richtlinien für zukünftige Software-Upgrades festgelegt.



An oberster Stelle dieser Plattform steht der UTC-Untersystemmanager (Urban Traffic Control). Dieses System soll die Integration jedes beliebigen generischen UTC-Untersystems verbessern und damit die Effektivität von geräte- und anwendungsabhängigen Mechanismen deutlich erhöhen.

Das Programm umfasst Hunderte von Einträgen, die die verschiedenen Aspekte von städtischen Verkehrsbewegungen verdeutlichen. Deshalb bestimmt ein generischer Konzeptmanager, welche Gruppe von Einträgen für die Integration verwendet werden soll. Das erleichtert dem UTC-Untersystem die Einführung von Bausteinen, was wiederum in der bestmöglichen generischen Art und Weise auf die OMNI-Plattform abgestimmt ist.

Mit Hilfe einer Dokumentation, die durch eine Bibliothek von Softwarekomponenten in Form eines Softwareentwicklungswerkzeugs ergänzt wird, ermöglicht der UTC-Untersystemmanager außerdem die Integration von Untersystemen. Mit dem Softwareentwicklungswerkzeug konnten Entwickler das Potential der UTOPIA UTC Nutzerschnittstelle weiter nutzen und diese integrieren.

Die logische Abfolge von Events für das UTC-Untersystem beginnt mit der Anbindung an die OMNI-Plattform. Anschließend wird eine operationale und physische Schnittstellenrepräsentation des Untersystems erzeugt. Dann werden die Laufzeitinhalte von OMNI aktualisiert, die Veränderung der Laufzeitkonzepte von OMNI kontrolliert und die relevanten Veränderungen im angeschlossenen Untersystem gemeldet. Schließlich wird die Verbindung mit der OMNI-Plattform getrennt.

Kontakt:

Filippo Cunsolo
Project Automation Spa.
Responsible of co-funded projects
Viale Elvezia 42
20052 Monza (Milano), Italien
Tel: +39-39-280-6287, Fax: -6434
Email: filippo.cunsolo@p-a.it

Filippo Cunsolo | ctm
Weitere Informationen:
http://www.projectautomation.it

Weitere Berichte zu: OMNI OMNI-Plattform UTC-Untersystem Untersystem Wiederverwendung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie