Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen zu Handelsnetzwerken verbinden

13.08.2002


Für Handelspartner, die trotz unterschiedlicher IT-Systeme und Anwendungssoftware schnell und übergangslos untereinander Daten austauschen wollen, hat T-Systems eine EAI-Plattform (Enterprise Application Integration) entwickelt.


Mit der neuen Lösung tauschen Nutzer unterschiedlicher IT-Systeme und verschiedener elektronischer Marktplätze ihre Daten direkt aus. Dazu konvertiert das System unterschiedliche Datenformate automatisch. Die jeweiligen Partner müssen für die zahlreichen Schnittstellen nicht länger eine aufwändige Middleware programmieren, die bisher den reibungslosen Datentransfer erst möglich gemacht hat. Das Systemhaus der Deutschen Telekom bietet die EAI-Lösung mit geringen Startinvestitionen zum Mieten als ASP-Variante (Application Service Providing) an.

T-Systems setzt die EAI-Plattform bereits bei seinen sechs Industriemarktplätzen ein. So lassen sich die IT-Systeme der Hersteller, Einkäufer, Lieferanten und Logistikdienstleister über die EAI-Plattform auch direkt an den Telekom Marktplatz T-Mart anbinden. Gehen Bestellungen eines Einkäufers direkt im passenden Format ein, können die Lieferanten die Dokumente sofort weiterverarbeiten. Dies reduziert Datenfehler und Rückfragen zu Leistungen und Preisen und verringert Kosten für Kataloge und Preislisten. Die EAI-Lösung eignet sich auch für Unternehmen, die ihre spezifischen IT-Systeme direkt mit den Anwendungen ihrer Partner oder Kunden zu einem durchgängigen Geschäftsprozess zusammenfüh-ren wollen.


Die EAI-Plattform basiert auf der "B2B Integration Suite" von Web-Methods, einem führenden Hersteller für Integrationssoftware. Sie kann derzeit 14 Datenformate konvertieren und einer vorgegebenen Zielstruktur neu zuordnen, zum Beispiel vom XML-Format (Extensible Markup Language) in RosettaNet oder vom SAP-Format in EDI (Electronic Data Interchange). Die neue EAI-Lösung integriert über die Anwendungs-, die Objekt- und die Prozessebene hinweg und bietet damit im Vergleich zur Middleware Vorteile, da diese nur die ersten beiden Ebenen berücksichtigt.

Mit Hilfe der Plattform entstehen Handelsnetzwerke, da die elektronischen Marktplätze nun unterschiedliche Partner mit heterogenen IT-Systemen zusammenführen. EAI schafft für diejenigen Wettbewerbsvorteile, die ihre Informationssysteme in die Marktplätze vollständig integrieren wollen. Die Anwender brauchen zum Beispiel nicht mehr mit hohem Zeit- und Kostenaufwand ERP-Integrationsoftware (Enterprise Resource Planning) entwickeln und implementieren lassen. META Group Umfragen zufolge erwarten mehr als die Hälfte der befragten Geschäftsleiter, ihre Kosten durch EAI-Maßnahmen um elf bis 40 Prozent zu reduzieren.

Kontakt: T-Systems Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stefan König Telefon: 0 69 6 65 31-126 Telefax: 0 69 6 65 31-139 E-Mail: presse@t-systems.de

Stefan König | Pressemitteilung

Weitere Berichte zu: EAI-Lösung EAI-Plattform IT-System Middleware

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

nachricht Online-Computerspiele verändern das Gehirn
09.11.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte