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Website: http://www.active-project.eu
Wissensbasierte Unternehmen stehen vor einer Herausforderung: Sie müssen die Produktivität ihrer Wissensarbeiter erhöhen, um wettbewerbsfähig zu sein. Die gegenwärtigen Informationssysteme bieten jedoch keine ausreichende Unterstützung, um dieser Herausforderung zu begegnen.
Sie machen es umständlich und zeitraubend, Informationen mit anderen zu teilen, und bieten wenig Unterstützung für informelle Wissensprozesse.
Das EU-geförderte Forschungsprojekt ACTIVE ist ins Leben gerufen worden, um diese Mängel zu überwinden. ACTIVE wird eine Lösung entwickeln, die den mühelosen Austausch von Wissen sowie informelle Wissensprozesse und einen reibungslosen Arbeitsablauf auf der Basis von kontextrelevanten Informationen ermöglicht.
Im Konsumentenmarkt haben Dienste wie Flickr und Del.icio.us gezeigt, wie Informationen durch einfach zu benutzende Kennzeichnungen, genannt Tags, ausgetauscht werden können. ACTIVE strebt an, diese Methode mit dem strengeren Ansatz zum Wissensaustausch in Organisationen zu verbinden, um so das Beste beider Welten zu erhalten - das Formelle und das Informelle.
Wissensprozesse werden von Menschen nach Bedarf geschaffen, sobald sie benötigt werden. Doch oft werden sie schnell vergessen, selbst von ihren Schöpfern, und werden dann nochmals erfunden. ACTIVE will diese Prozesse erfassen, so dass sie von ihren Schöpfern und anderen wieder verwendet werden können - ein wichtiger Aspekt beim Austausch der verborgenen Intelligenz in Unternehmen.
Wissensarbeiter wollen gefilterte Informationen - leichten Zugang zu relevanten und Aussieben von irrelevanten Informationen. Sie wollen nur unterbrochen werden, wenn die Unterbrechung wirklich dringend ist. Die Lösung besteht in der Organisation des Kontexts: ACTIVE erforscht den Kontext des Nutzers und passt dadurch die Erfahrung des Nutzers an den gegenwärtigen Kontext seiner Arbeit an.
Das durchgängige Ziel ist dabei, transferierbares, interoperables und umsetzbares Wissen zu schaffen, das nahtlose Kooperation unterstützt und Problemlösen ermöglicht.
Um dieses Ziel zu erreichen und die Produktivität von Wissensarbeitern zu steigern, wird ACTIVE einen integrierten, kontextorientierten Arbeitsbereich schaffen, den ACTIVE Knowledge Workspace, der Web-2.0-Anwendungen mit kontextbasierten und semantischen Technologien verbindet. Der ACTIVE Knowledge Workspace wird über existierende Software hinaus gehen, indem er bisher isolierte Lösungen in ein Ganzes integriert.
"Der ACTIVE Knowledge Workspace wird die Effizienz und Effektivität von Wissensarbeitern erheblich steigern. Er wird die Kraft des informellen Wissensaustauschs stärken, der traditionell in Gesprächen am Kaffee-Automaten stattgefunden hat," erläutert ACTIVE Project Director Paul Warren von BT.
Die Ergebnisse von ACTIVE sind relevant für alle Arten von Wissensarbeit; im ersten Schritt wird ACTIVE seine Knowledge-Workspace-Lösung in drei Industriebereichen einsetzen: Unternehmensberatung, Telekommunikation und Ingenieurwesen. Der Mehrwert der ACTIVE-Technologie wird in ökonomischen, organisatorischen und nutzerbezogenen Studien mit umfassenden Feldversuchen evaluiert.
"Wir sind zuversichtlich, dass die von ACTIVE entwickelte Technologie von wissensbasierten Unternehmen in Europe und darüber hinaus aufgenommen wird," sagt Paul Warren.
Über ACTIVE
ACTIVE ist ein Integriertes Projekt, das von der Europäischen Kommission im 7. Forschungsrahmenprogramm kofinanziert wird. Es läuft über drei Jahre von März 2008 bis Februar 2011. ACTIVE strebt an, die Produktivität von Wissensarbeitern auf proaktive, kontextbasierte und zugleich einfache und unaufdringliche Weise zu erhöhen. Das Projektziel ist, einen integrierten, kontext-bezogenen digitalen Arbeitsraum zu schaffen, der die Umwandlung von stillem, nicht geteilten Wissen in transferierbares, interoperables und handlungsorientiertes Wissen unterstützt. Das ACTIVE-Konsortium besteht aus 12 europäischen Partnern aus Industrie und Hochschule, die jeweils führend auf ihrem Gebiet sind.
ACTIVE Project Director: Paul Warren, BT
Milon Gupta | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.active-project.eu
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„großartig“ – dieses Kompliment war gestern öfter von Prominenten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Entertainment, zum Thema Lichtkunstobjekte beim „Ball des Sports“ zu hören. Schon am roten Teppich wurde ihr Blick angezogen von zwei symbolträchtigen, magisch leuchtenden „sporttissimo“ - Lichtskulpturen mit dem Titel „EMOTION“. Ein Blickfang, dessen Wirkung sich niemand entziehen konnte.
Aber auch von weitem waren die in wechselnden Farben strahlenden Kunstobjekte, die eine stattliche Höhe von 4,5 m aufweisen, nicht zu übersehen. Dabei beeindrucken sie nicht nur durch Größe und Leuchtkraft, sondern auch durch die sympathische Symbolik. In abstrakter Form und dennoch deutlich erkennbar, setzen die Objekte den Moment der ...
Das 1KITE Projekt (1K Insect Transcriptome Evolution), in dem sich Forscher aus der ganzen Welt in noch nie dagewesener Weise zusammengetan haben, um das Geheimnis des evolutiven Erfolges der Insekten mittels Transkriptomen von 1.000 Insektenarten zu lüften, ist jetzt gestartet. Für die Dauer von drei Jahren werden fünf Millionen Euro vom Bejing Genomics Institute, dem größten nationalen Forschungsinstitut Chinas, zur Verfügung gestellt, um die Transkriptomdaten zu erheben.
1KITE umfasst ein internationales Team von renommierten Experten für molekulare Biologie, Morphologie, Paläontologie, Taxonomie, Embryologie und Bioinformatik. Rund 50 Wissenschaftler aus Australien, China, Deutschland, Japan, Mexiko, Österreich und den USA arbeiten im 1KITE-Projekt.
Aus Deutschland sind beteiligt: die Universität Bonn, das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, die Universität Jena ...
Pulsare können durch Materie, die von außen auf sie einströmt, nicht nur beschleunigt, sondern auch verlangsamt werden. Das erklärt einige Rätsel.
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Eine Unterklasse von ihnen, die Millisekundenpulsare, wirbeln zudem bis zu einige hundert Mal ...
Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es ihnen erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern neue ...
Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden
Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Wirkstoffe oder Gene aus Insekten werden charakterisiert und können für die Forschung oder die Anwendung in Landwirtschaft oder Medizin eingesetzt werden.
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