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Bundesfamilienministerium unterstützt Modellprojekt für junge Frauen mit Migrationshintergrund

05.12.2006
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verstärkt sein Engagement, um die Perspektiven junger Frauen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

In dem Projekt "Kulturelle Vielfalt als Impuls für Entwicklung und Wachstum: Wertschöpfung durch Wertschätzung" sollen Projektgruppen in zwei Modellregionen - Dresden und Köln - erproben, wie junge Frauen und junge Männer mit Migrationshintergrund ihre Kenntnisse und Fähigkeiten beruflich noch besser einsetzen können. Auch die lokale Wirtschaft soll profitieren.

In beiden Städten wird je eine Arbeitsgruppe eingesetzt, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, von Beratungsstellen und Migrations-Selbsthilfegruppen. "Junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund sind häufig mehrsprachig und bringen viele Kenntnisse aus anderen Kulturen mit.

Das sind wertvolle Ressourcen, die Unternehmen viel stärker für ihr wirtschaftliches Wachstum nutzen müssen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Zum Beispiel in der Tourismusbranche oder im Bankensektor könnten so mehr qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen. Alle Beteiligten orientieren sich dabei in erster Linie an den Erfordernissen des regionalen Arbeitsmarktes.

Das Bundesfamilienministerium begleitet das Projekt der Katholischen
Fachhochschule Nordrhein-Westfalen fachlich und methodisch zunächst für ein Jahr.
Ansatz des Modells, Verlauf und erste Ergebnisse sollen im Europäischen Jahr für
Chancengleichheit 2007 in einer vergleichenden Ost-West-Präsentation der
Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Weitere Informationen:
Christina Schlich
Katholische Fachhochschule NW
Projektkoordinatorin
Wörthstr. 10
50668 Köln
Fon : 0221 / 77 57 317
Fax : 0221 / 77 57 319

Christina Schlich | BMFSFJ
Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de

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