Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Drei-Meter-Barometer misst die Depression

12.09.2005


Das Management Zentrum Witten präsentiert am 15. September 2005 in Berlin Ergebnisse des "Depressionsbarometers" / Einladung zur Pressekonferenz



Bisher gab’s das Depressionsbarometer nur virtuell im Internet - als Diagramm, das die Stimmungslage der Deutschen abbildet, oder zumindest die Befindlichkeit der Umfrageteilnehmer. Am 15. September 2005 präsentiert das Management Zentrum Witten der Universität Witten/Herdecke auf einer Pressekonferenz in Berlin ein "echtes" Barometer. Es ist rund drei Meter hoch und soll in den Tagen vor und nach der Bundestagswahl weithin sichtbar Auskunft über Stimmung und Verstimmung der Bundesbürger geben.



Das Managementzentrum Witten hat sein Depressionsbarometer vor gut zwei Monaten gestartet. Unter www.depressionsbarometer.de beantworteten bisher mehr als 75.000 Menschen die acht Fragen zu ihrer persönlichen Befindlichkeit. Der Mittelwert der ausgewerteten Daten liegt zurzeit bei 33,1 Punkten, ein Wert, der nahe an der Grenze einer bedenklichen Verstimmung liegt (40 Punkte). "Das Zwischenergebnis zeigt, dass die gefühlte Situation der Menschen und die Erwartungen an die Zukunft in Deutschland tendenziell negativ sind, was sich natürlich auch auf alle anderen Faktoren des gesellschaftlichen Lebens, wie z. B. die Ökonomie, drastisch auswirkt", erläutert Prof. Fritz B. Simon, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Depressionsbarometers, Psychotherapeut und Wittener Professor für Führung und Organisation.

Die glücklichsten Deutschen sind Männer über 60 Jahre, die unglücklichsten Frauen über 60 Jahre. So eine erste Detailanalyse. Weitere Ergebnisse, wie den Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Depression oder gesellschaftlichen Ereignissen und Entwicklungen des Depressionsindexes, gibt es bei der Präsentation des offiziellen Zwischenberichtes auf der Pressekonferenz am Donnerstag, 15. September um 11.00 Uhr im Grünen Salon der Berliner Volksbühne, 10178 Berlin. Das drei Meter hohe "Depressionsbarometer", eine transparente Röhre mit Markierungsflüssigkeit, wird dann vor dem Haupteingang der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz enthüllt.

Weitere Infos: Andreas Szankay, 030 / 24 62 84 11, szankay@mz-witten.de; Anmeldung zur PK: info@depressionsbarometer.de oder Fax: 030/24628410; www.depressionsbarometer.de, www.mz-witten.de (Management Zentrum)

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.depressionsbarometer.de
http://www.mz-witten.de

Weitere Berichte zu: Depression Depressionsbarometer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen