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Neues Positionspapier: Aufbereitungstechnik stärken, Standort sichern

15.08.2012
Die Verknappung von Rohstoffen, die Erschließung neuer Rohstoffquellen und die Verarbeitung neuer Rohstoffe stellen neue Anforderungen an die Verfahrenstechnik.
Zu diesem Ergebnis kommt das Positionspapier „Aufbereitungstechnik“ der ProcessNet-Fachgruppen Zerkleinern/Klassieren, Grenzflächenbestimmte Systeme und Mechanische Flüssigkeitsabtrennung.

Die Fachleute weisen in dem Papier darauf hin, dass in Deutschland die Rohstoffgewinnung und –aufbereitung seit Ende der 80er Jahre aus dem Fokus geraten ist. Erst durch die Diskussionen über die Verknappung fossiler Rohstoffe, aber auch einiger „ewiger Materialien“ wie Kupfer, Nickel und Kobalt, hat sie wieder Aufmerksamkeit gefunden.

Angesichts der Entwicklung werden Rohstoffquellen mit geringeren Gehalten und – unter dem Stichwort „Urban Mining“ – Recycling wirtschaftlich interessant. Das dafür nötige Wissen ging zwar an den montanwissenschaftlichen Fakultäten teilweise verloren, weil Lehrstühle abgebaut wurden, an den verfahrenstechnischen Instituten wurden die Grundfertigkeiten jedoch erhalten.

Diese Kompetenzen müssen mit dem Materialverständnis der Geowissenschaften verknüpft werden, um den Technologievorsprung in der Aufbereitungstechnik weiter aufzubauen. Dieser nützt gleichzeitig der Rohstoffsicherung für Deutschland und dem deutschen Maschinen und Anlagenbau, der bis heute auf dem Gebiet der Aufbereitungstechnik weltweit führend ist.

Das Papier kann in der Geschäftsstelle von ProcessNet bestellt werden und steht unter http://processnet.org/_positionspapiere.html zum Download bereit.

Dr. Kathrin Rübberdt | idw
Weitere Informationen:
http://processnet.org/_positionspapiere.html

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