Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geodatenmanagement in Megacities

03.04.2009
Forschungsgruppe der Fachhochschule Mainz publiziert erste Ergebnisse

Die Frage, wie Politik und Verwaltung in den weltgrößten Städten mit einer geeigneten Geodateninfrastruktur unterstützt werden können, steht im Zentrum eines Forschungsprojekts des i3mainz (Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik) der Fachhochschule Mainz.

Erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Hartmut Müller und Silke Boos sind Anfang April als "Article of the Month" auf der Web-Titelseite der internationalen Vereinigung der Vermessungsingenieure (FIG) veröffentlicht worden.

Der dort publizierte Beitrag diskutiert die Ergebnisse einer Internetrecherche zum Einsatz raumbezogener Informationstechnik in den Megacities der Welt. Die Recherche beginnt jeweils beim aktuellen Stand der nationalen GDI-Entwicklung im Heimatland einer Megacity und konzentriert sich anschließend auf die speziellen Gesichtspunkte des Geodatenmanagements in den genauer untersuchten Ballungsräumen. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt einen sehr unterschiedlichen Stand der GDI-Entwicklung in den verschiedenen Regionen der Welt, angefangen von ersten konzeptionellen Überlegungen zum Aufbau einer GDI bis hin zur Verfügbarkeit einer fast vollständig vorhandenen Geodateninfrastruktur.

Die FIG (Fédération Internationale des Géomètres) ist eine von der UN anerkannte globale Organisation und hat über 100 Mitgliedsländer. Sie arbeitet eng zusammen mit UN-HABITAT, dem United Nations Human Settlements Programme, mit UNEP, dem United Nations Environment Programme, der FAO, Food and Agricultural Organization und der Weltbank.

Die technische Arbeit der FIG findet in 10 Fachkommissionen statt. Prof. Dr. Hartmut Müller fungiert als Deutschlands Delegierter in der Commission 3 'Spatial Information Management' und Co-Chair der Working Group 'Spatial Data Infrastructure'.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Harmut Müller
E-Mail: hartmut.mueller@geoinform.fh-mainz.de / Tel. 06131/ 628-1438

Bettina Augustin | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-mainz.de/
http://www.fig.net/pub/monthly_articles/april_2009/april_2009_boos_mueller.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Grazer Forscher stellen Methode zur dreidimensionalen Charakterisierung vulkanischer Wolken vor
14.12.2017 | Karl-Franzens-Universität Graz

nachricht Rest-Spannung trotz Megabeben
13.12.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mitochondrien von Krebszellen im Visier

14.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Grazer Forscher stellen Methode zur dreidimensionalen Charakterisierung vulkanischer Wolken vor

14.12.2017 | Geowissenschaften

Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus

14.12.2017 | Förderungen Preise