Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Jahr 2002 ist das "Jahr der Geowissenschaften"

14.12.2001


Bundesforschungsministerin Bulmahn zieht positive Bilanz zum "Jahr der Lebenswissenschaften"

Im Rahmen der Initiative "Wissenschaft im Dialog" wird im kommenden Jahr bundesweit das "Jahr der Geowissenschaften" stattfinden. Das kündigten heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und der Vorsitzende der Initiative "Wissenschaft im Dialog", Joachim Treusch, in Berlin an. Mit dem "Jahr der Geowissenschaften", in dem der Planet Erde im Mittelpunkt steht, startet das dritte Wissenschaftsjahr in Folge. Nach dem "Jahr der Physik" 2000 und dem "Jahr der Lebenswissenschaften" 2001 wird es im kommenden Jahr darum gehen, die Geowissenschaften in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion zu stellen.

Ziel der Wissenschaftsjahre ist es, Wissenschaft zum Tagesthema, zum Bestandteil des täglichen Dialogs zu machen. Dazu wurde 1999 die Initiative "Wissenschaft im Dialog" vom Stifterverband, den großen Forschungsorganisationen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler holen die Menschen dort ab, wo sie sind. Sie gehen in Kaufhäuser und auf Marktplätze und erklären, woran sie forschen und welchen Nutzen jeder Einzelne davon hat. Diskutiert wird auf gleicher Augenhöhe - Wissenschaft und Forschung findet nicht länger im Elfenbeinturm statt.

Bundesministerin Bulmahn und Professor Treusch zogen am heutigen Freitag in Berlin Bilanz zum "Jahr der Lebenswissenschaften". "Mit dem ’Jahr der Lebenswissenschaften’ ist uns eine Punktlandung gelungen", erklärte Bulmahn.

Die Diskussion um die Bio- und Gentechnologie ist zentrales politisches und gesellschaftliches Thema im Jahr 2001 gewesen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich der notwendigen Debatte über die ethischen Grenzen der Forschung gestellt. Über eine halbe Million Menschen haben die zahlreichen bundesweiten aber auch über 170 regionalen Veranstaltungen besucht, die im "Jahr der Lebenswissenschaften" stattgefunden haben. Bulmahn: "Ich wünsche mir, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Lebenswissenschaften den begonnenen Dialog auch über das ’Jahr der Lebenswissenschaften’ hinaus fortführen werden."

"Es gilt jetzt", so Bulmahn und Treusch, "den großen Erfolg im ’Jahr der Lebenswissenschaften’ im kommenden Jahr, im ’Jahr der Geowissenschaften’, fortzusetzen." Unter dem Motto "Planet Erde - Jahr der Geowissenschaften 2002" bereitet das BMBF gemeinsam mit "Wissenschaft im Dialog" vier zentrale Veranstaltungen in Berlin, Leipzig, Köln und Bremen vor. Die Veranstaltungen behandeln geowissenschaftliche Themen im Umfeld der vier klassischen Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser.

Im Dialog mit der Öffentlichkeit geht es darum, die Geowissenschaften im Spannungsfeld zwischen der immer intensiveren Nutzung der Erde und ihrer Ressourcen einerseits sowie dem Erhalt und Schutz des Lebensraums Erde andererseits zu präsentieren. Das "Jahr der Geowissenschaften" wird im Rahmen der ersten Zentralveranstaltung in Berlin zum "System Erde" am 17. Januar 2002 in der Urania eröffnet. In Bremen wird im August nächsten Jahres unter Federführung von "Wissenschaft im Dialog" als letzte Zentralveranstaltung der "Wissenschaftssommer 2002" durchgeführt.

Abschließend betonte Bundesforschungsministerin Bulmahn, dass die Hauptzielgruppe im "Jahr der Geowissenschaften" die Jugendlichen sind. In allen Zentralveranstaltungen des Ministeriums wird in den Diskussionen und Workshops speziell auf die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern eingegangen. Erstmals wird in einem Wissenschaftsjahr ein Schülerwettbewerb und Mädchen-Workshops zu den aktuellen Themen durchgeführt.

Pressereferat (LS 13) | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Berichte zu: Bulmahn Geowissenschaft Lebenswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Was ist krebserregend am Erionit?
13.01.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Drohnen im Einsatz für die Korallenriffforschung
10.01.2017 | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie