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Die Betrachtung geochemischer Daten online

01.08.2005


Es wurde eine geografische Datenbank entwickelt, die als innovatives Tool zur Untersuchung topografischer Daten der Region rund um den Golf von Korinth dient und sich überlagernde topografische Karten liefert.

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»GIS-Datenbank »Korinth

Zuerst wurden Hintergrunddaten gesammelt, um den geochemischen und hydrogeologischen Aufbau zu definieren und die geeignetsten Standorte für Überwachungsstationen auszuwählen. Die geochemischen Daten wurden in dieselbe GIS-Datenbank eingeordnet, die auch für geostrukturelle und paleo-seismologische Daten verwendet wird. Um die geochemischen Eigenschaften der flachen Grundwasserleiter zu definieren, die sich entlang des NW-SO-Gültels im westlichen Teil des Golfs von Korinth entladen, wurde im Oktober 2000 eine Untersuchung durchgeführt.

Das Hauptziel der Untersuchung lag darin, ungewöhnliche geochemische Merkmale im zirkulierenden Grundwasser zu finden und diese durch in anderen Regionen getestete Verfahren den tektonischen Strukturen zuzuordnen.


Es wurden Proben von achtundvierzig Standorten genommen, einschließlich 41 Brunnen und 7 Quellen. Davon wurden nur drei zur Analyse ausgetretener Gase ausgewählt. Die Klassifizierung der Grundwasserproben umfasste Ca-HCO3, Ca (Na-Mg)-HCO3 (CI-SO4) und Na-HCO3.

Diese Ergebnisse wurden dann über eine GIS-Datenbank und eine Führung auf HTML-Basis, die auch auf einer CD-ROM erhältlich sind, im Internet verfügbar gemacht. Die Datenbank wurde auf einer Mapinfo-Plattform, Version 6.5 für PCs, entwickelt. Die geografischen Daten wurden aus griechischen topografischen Karten gezogen und können schichtweise betrachtet werden. Darüber hinaus wurden auch digitale Beurteilungsmodelle eingeschlossen.

Zusätzlich dazu wurden der Datenbank geologische, geophormische und tektonische Daten hinzugefügt, die im Zuge der Untersuchungsentwicklung regelmäßig aktualisiert wurden. Die Art, wie sich die gesammelten Daten innerhalb der Datenbank überlagern, trägt zu einem Verständnis dafür bei, wie viele Daten existieren und wie konsistent die Beobachtungen sind.

Dr. Daniela Pantosti | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ingv.it

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