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Jedermann kann Geoinformationssysteme nutzen

23.11.2000


Info-Tag bei den Geographen der Universität Bonn

Vorträgen, Diskussionen und einer Ausstellung von Projektergebnissen und Produkten gab es beim Tag der offenen Tür im Geographischen Institut der Universität Bonn zu sehen. Aber nicht nur in der Bundesstadt drehte sich alles um Geoinformation und geographische Informationssysteme (GIS) - 1,5 Millionen Menschen informierten sich kürzlich bei Veranstaltungen im Rahmen des weltweiten "GIS Day". Etwa 100 Experten und Interessierte erhielten in Bonn einen Einblick in den aktuellen Stand des Einsatzes von computergestützten Karten und kartengestützten Computerinformationssystemen.

Die Stadt Bonn und das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen stellten kartengestützte Bürgerinformationssysteme im Internet von. Das Konzept des fast vollendeten Landschafts- und Naturschutzinformationssystems des Bundesamts für Naturschutz wurde erstmals der Fachöffentlichkeit präsentiert.

"Im GIS-Bereich entwickelt sich eine kleine Revolution", sagte Professor Klaus Greve vom Geographischen Institut zur Eröffnung des Besuchertages. Benutzerfreundliche, flexible Programme eröffnen neue Anwendungsfelder: So habe ein GIS bei der Polizei beim "Crime Mapping" längst die Stecknadelkarte abgelöst. Auch könne die Planung von Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen sehr effizient auf GIS-Basis geschehen. Die Diskussion von Bebauungsplänen werde durch die anschauliche Darstellung von Planungsvarianten und 3D-Simulationen erleichtert.

"Die Universität wird im kommenden Jahr ihre Bemühungen auf dem Gebiet der GIS noch verstärken", kündigte Professor Greve an. "Die Ergebnisse werden wir nächstes Jahr wieder beim ’Global GIS Day’ vorstellen!"

Weitere Informationen zum GIS Day gibt es im WWW unter:
http://katla.giub.uni-bonn.de/gisfe/gisday2000/

Ansprechpartner: Professor Dr. Klaus Greve, Geographisches Institut, Telefon: 0228/73-2098, Telefax: 0228/73-9658, E-Mail: klaus.greve@uni-bonn.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Andreas Archut | idw

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