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Wettbewerb NanoMikro+Werkstoffe.NRW: Forschen für eine schnelle Datenübertragung im Kurzstreckenbereich

16.07.2009
2,6 Millionen Euro für Forscherteam aus Wissenschaft und Wirtschaft bis 2012

Eine neue Generation integrierter optischer Verbindungsbauteile für die Datenübertragung in Computersystemen entwickelt das Dortmunder Unternehmen Innolume GmbH gemeinsam mit Forschern der Universitäten in Dortmund und Paderborn.

Dafür stellt das Innovationsministerium in den nächsten drei Jahren 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart beglückwünschte das Team und wünschte ihm viel Erfolg für das Projekt. Das Vorhaben gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs NanoMikro+Werkstoffe.NRW.

In dem 2008 erstmalig ausgelobten Wettbewerb des Innovationsministeriums werden branchenübergreifend Vorhaben im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der innovativen Werkstoffe gefördert. Bis 2013 stehen dafür bis zu 121 Millionen Euro in zwei Wettbewerbsrunden aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm zur Verfügung. Eine Wettbewerbsrunde ist bereits abgeschlossen, die nächste Ausschreibung startet im Herbst 2009.

Landesweit hatten sich 75 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an der ersten Ausschreibung des Wettbewerbs beteiligt. Eine Jury unter dem Vorsitz von Professor Dr. Klaus Peter Wittern, Universität Hamburg und Forschungsleiter der Beiersdorf AG Hamburg, hat die Gewinnervorhaben ausgewählt.

Der technische Fortschritt im Bereich der Digitaltechnik geht einher mit exponentiell wachsenden Datenströmen. Experten rechnen damit, dass die Datenmengen noch weiter steigen. Datenraten von 100 Gigabit und mehr sind dann zukünftig keine Ausnahme mehr. Bislang ist ein herkömmliches Computersystemen damit überfordert.

Es wird langsam, instabil und nutzerunfreundlich. Ein auf speziellen Lasern basierendes System als kosten- und energieeffiziente Alternative für die Datenübertragung im Kurzstreckenbereich soll jetzt federführend von der Firma Innolume GmbH im Verbund mit Wissenschaftlern der Universität Paderborn und der Technischen Universität Dortmund entwickelt werden.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de/wettbewerbe
http://www.ziel2-nrw.de

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