Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Regensburg bietet „Mehr als Forschung und Lehre“

22.11.2010
Finalisten in bundesweitem Wettbewerb der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes stehen fest – Erfolg für die Universität Regensburg

Hochschulen und Universitäten übernehmen auf vielfältige Weise Verantwortung für das Gemeinwesen, beispielsweise indem sie sich für mehr Bildungsbeteiligung einsetzen, mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten oder den Dialog mit der Gesellschaft suchen.

Die Stiftung Mercator und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben in diesem Zusammenhang das gemeinsame Förderprogramm „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“ ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, sich auch über ihre Rolle in der Gesellschaft zu definieren statt ausschließlich über Exzellenz in Forschung und Lehre. Hierfür stellen die Partner insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Aus den insgesamt 78 Hochschulen und Universitäten, die sich mit Anträgen beworben haben, sind vor kurzem durch ein Gutachtergremium die zehn Finalisten ausgewählt worden. Mit dem Konzept „KultUR-Spielräume“ konnte sich dabei die Universität Regensburg durchsetzen und für die Endrunde qualifizieren. Verbunden ist damit zunächst ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und die Chance, sich im Rahmen der Finalrunde am 17. und 18. Februar 2011 in Berlin der Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Bis zu sechs Hochschulen werden dann in Berlin ausgewählt und können in den nächsten zwei Jahren mit einer Fördersumme von bis zu 250.000 Euro rechnen.

Das Konzept „KultUR-Spielräume“:
Die Universität Regensburg setzt bei ihrem Konzept „KultUR-Spielräume“ auf kulturelles Engagement. Durch ihr überfachliches Engagement in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Theater konnte sie sich in den letzten Jahren als „kultureller Motor“ in der Region Ostbayern etablieren. Als Kulturförderer setzt die Universität dabei nicht nur wertvolle Kooperationsimpulse und schafft ein reichhaltiges Kulturangebot, sondern sie trägt bewusst zur Persönlichkeitsentfaltung aller Beteiligten und zur sozialen Integration verschiedener gesellschaftlicher Gruppen bei.

Nach ihrem Selbstverständnis definiert die Universität Regensburg ihren Bildungsauftrag in umfassenderem Sinne: Neben Forschung und Lehre ist im Leitbild insbesondere die Förderung von Kultur als Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentfaltung und zur gesellschaftlichen Entwicklung verankert. Zu diesem Zweck wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Einrichtungen auf dem Campus etabliert und vielfältige kulturelle Projekte mit außeruniversitären Partnern ins Leben gerufen. Im Rahmen des neuen Projekts sollen diese Initiativen nun unter einem gemeinsamen „Dach“ vereinigt werden.

Zielsetzung ist die Einrichtung einer zentralen Koordinationsstelle, die eine strategische und nachhaltige Ausrichtung ermöglicht und weitere Projekte in und für die Gesellschaft fördert. Darüber hinaus will die Universität über eine eigenständige Internet-Plattform und durch ein „KultURmobil“ die kulturellen Aktivitäten in der Region aktiv unterstützen. Die gewachsene Landschaft aus Einzelprojekten kann auf diese Weise zentral koordiniert, potenzielle Synergien besser genutzt und weitere Spielräume für kreative Programme in den Bereichen Musik, Kunst und Theater entwickelt werden. Aus den verschiedenen Initiativen sollen auf dieser Grundlage gezielt neue Räume – „KultUR-Spielräume“ – mit integrativem Charakter entstehen, um die gesellschaftliche Verankerung und die Wirkung des kulturellen Angebots noch zu vertiefen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“:
www.stifterverband.de/hochschule-und-gesellschaft
www.stiftung-mercator.de/kompetenzzentren/wissenschaft/mehr-als-forschung-und-lehre.html
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Ingrid Neumann-Holzschuh
Universität Regensburg
Prorektorin für Internationale Angelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Alumni-Wesen und Fundraising
Tel.: 0941 943-3381
Ingrid.Neumann-Holzschuh@sprachlit.uni-regensburg.de

Alexander Schlaak | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-regensburg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie