Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strom aus dem Weinberg: h_da-Student gewinnt Design-Wettbewerb „James Dyson Award“ 2011

14.09.2011
Marko Müller, Industrie-Designstudent an der Hochschule Darmstadt (h_da), belegt im Deutschlandentscheid des internationalen James Dyson Awards den ersten Platz.

Seine Windenergie-Anlage „Wolt“ erzeugt mittels schwingender Bänder Strom im Weinberg. An den Pfosten in den Weinberghängen montiert und vernetzt, kann damit das ganze Jahr über Windstrom erzeugt werden. So wird Weinbau mit ausgeglichener Energiebilanz möglich. Die hochkarätig besetzte Experten-Jury wählte den Entwurf von Marko Müller aus 61 weiteren Projekten aus ganz Deutschland auf den ersten Platz. Betreut wurde die Arbeit von h_da-Professor Tino Melzer aus dem Fachbereich Gestaltung.

Das Projekt entspreche dem Zeitgeist, lobt die Jury den Entwurf von Marko Müller, bei dem mit Hilfe schwingender Bänder Strom in Weinbergen erzeugt wird. „Die Erzeugung regenerativer Energien ist nach wie vor ein Bereich, in dem innovative Lösungen notwendig sind. „Wolt“ ist eine erfindungsreiche Technologie, die Windenergie in einem bislang nicht für diese Zwecke erschlossenen Einsatzgebiet nutzt, welches zudem noch großflächig zugänglich ist“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Inspiration fand Marko Müller in dem noch jungen Zweig des Mikro Energie Harvesting. Hier wird Energie aus der Umwelt bezogen, um damit kleine dezentrale Bauteile oder Geräte zu speisen. Mit Hilfe dieses Ansatzes wird für den individuellen Bedarf Strom erzeugt, im Gegensatz zu Megawatt-Windrädern oder Staudämmen. Auf die Idee, die Technologie im Weinberg umzusetzen, kam er bei einer Wanderung durch die Weinlandschaften in seiner Heimat an der Mosel.

Marko Müller: „Ich fühle mich über die Auszeichnung und Wertschätzung meiner Arbeit sehr geehrt. Mit meiner Arbeit wollte ich zeigen, dass die Möglichkeiten und Ansätze der alternativen Energiegewinnung bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Mit einfachen Mitteln können sich auch größere Systeme, wie in diesem Fall der Weinbau, autonom mit Energie versorgen und eine zentrale Energieversorgung weiter entlasten.“

Der James Dyson Award ist ein internationaler Designpreis, der die nächste Generation von Designern und Ingenieuren auszeichnet und junge Menschen für Design und Technik begeistern soll. Der Wettbewerb wird in 18 Ländern ausgelobt. Insgesamt wurden über 500 Projekte eingereicht, die meisten davon aus Deutschland.

In der zweiten Runde werden die besten Projekte aus jedem der 18 teilnehmenden Nationen zuerst von Dyson Ingenieuren und in einer dritten Runde von einer internationalen Jury bewertet. Der Gewinner des Awards erhält, ebenso wie sein Hochschulfachbereich, 10.000 Pfund Sterling. Bekanntgegeben wird der Sieger am 8. November.

Medienanfragen bitte an:
den Preisträger:
Marko Müller
Hohlweg 8
54316 Hockweiler
Mobil: 0179 7568960
muellermarko@gmx.de
Dyson Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonja Neubauer
Tel +49.221/50 600-149
sonja.neubauer@dyson.com
Dyson GmbH
Lichtstraße 43b
50825 Köln
Fax +49.221/50 600-190

Michaela Kawall | idw
Weitere Informationen:
http://www.jamesdysonaward.org/

Weitere Berichte zu: Design-Wettbewerb Dyson Merit Award Weinbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wirtschaftsmagazin Capital: Platz 1 für wohngesundes Bauen geht an das Ökohaus-Unternehmen Baufritz
18.06.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Muskelaufbau im Computer: Internationales Team will Entstehung von Myofibrillen enträtseln
13.06.2018 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Im Fußballfieber: Rittal Cup verspricht Spannung und Spaß

18.06.2018 | Unternehmensmeldung

CD83-Protein ist essentiell für die Kontrolle von Autoimmunreaktionen

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Dispensdruckkopf, Netzmodul und neuartiger Batteriespeicher

18.06.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics