Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens PLM Software erhält PACE Award

12.05.2010
SIEMENS PLM SOFTWARE ERHÄLT PACE AWARD DES BRANCHENMAGAZINS AUTOMOTIVE NEWS IN DER KATEGORIE "INFORMATION TECHNOLOGY AND SERVICE"

Teamcenter In-Vehicle Software Management bewältigt steigende Komplexität und eröffnet OEMs neue Möglichkeiten

Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation und weltweit tätiger Anbieter von Software und Services für das Product Lifecycle Management (PLM), hat heute bekannt gegeben, dass es den PACE Award des Branchenmagazins Automotive News erhalten hat. Das Unternehmen bekommt den Preis für seine Teamcenter-Software "In-Vehicle Software Management System". PACE steht für "Premier Automotive Suppliers Contributions to Excellence".

"Den PACE Award in der Information Technology-Kategorie zu gewinnen, ist eine Ehre für das Siemens PLM Software-Team. Schließlich werden damit bahnbrechende Innovationen bei Konstruktion und Implementierung von Informationssystemlösungen ausgezeichnet", sagt Dave Taylor, Senior Global Director Automotive and Machinery Industry Marketing bei Siemens PLM Software. "Diese Technologie untermauert das Engagement von Siemens PLM Software, im Automobilbereich mit immer neuen Innovationen aufzuwarten."

Einer der Juroren des Preises betonte, dass in einem typischen Fahrzeug heute zehn Millionen Zeilen Programmiercode steckten. Im Jahr 2015 würden es bei den so genannten "connected vehicles" bereits 100 Millionen Zeilen sein. Mit dieser Technologie könnten Automobilhersteller jede Fahrzeugvariante weltweit bis hin zur Identifikationsnummer im Blick behalten. Dies ermöglicht auch den OEM-Partnern erweiterte Management-Prozesse, bei denen Firewalls für den nötigen Schutz zwischen konkurrierenden Zulieferern sorgen.

Heute sind es vor allem OEM-Partner, die Innovationen über Embedded Software-Systeme vorantreiben. Ihr Anteil an den Gesamtinnovationen beträgt derzeit bereits 70 bis 90 Prozent. In den kommenden drei Jahren wird das Wachstum voraussichtlich 30 bis 40 Prozent betragen. Dies geht mit steigender Komplexität einher. Traditionelle Methoden des Softwaremanagements auf Basis von Tabellen und einfachen Datenbanken werden damit beim Lifecylce-Management an ihre Grenzen stoßen. Siemens PLM Software ersetzt diese alten Verfahren und bietet OEMs die Möglichkeit, die komplexen Abläufe effizienter zu handhaben, sowie höhere Flexibilität und Kontrolle beim Produktdesign. OEMs können auf diese Weise schneller auf individuelle Anfragen reagieren und ihre Fahrzeuge noch weiter personalisieren.

"Das Teamcenter IVS Management System erlaubt OEMs, Komplexität in Wettbewerbsvorteile zu verwandeln", sagt Taylor. "Durch eine komplette Nachverfolgbarkeit der Lebenszyklen und Bestandteile, die mit Embedded Systems zusammenhängen, bekommen OEMs tiefere Einblicke und damit eine bessere Kontrolle über ihre Entwürfe. Das ermöglicht ihnen Software-basierte Innovationen zu verwalten, während sie die Kosten bei Konstruktion, Fertigung und Wartungskosten im Griff haben. So entsteht zudem ein Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, immer neue innovative Features zu entwickeln, wie sie Konsumenten heute nachfragen."

Das erstmals 2004 vorgestellte Teamcenter IVS Management System ist eine Software-Management-Lösung, mir der sich binäre Software-Dateien im Automotive-Bereich verwalten, nachverfolgen und auswerten lassen. Die Grundlage von PLM ist es, Unternehmen mit einer einzigen Quelle für vernetztes Wissen auszustatten. So hat diese Technologie ihre Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt:

- verringerte Produktentwicklungs- und Wartungskosten

- verbesserte Zusammenarbeit und Synchronisation über Team- und Zulieferergrenzen hinweg

- verbesserte Ressourcenvernetzung durch Mehrfachverwendung von geistigem Eigentum und dem Vermeiden unnötig wiederholender Konstruktionsaufgaben

- verbessertes Management von Konstruktionskomplexität, wie sie durch globale Produktvariationen entsteht, durch die akkurate Abbildung von Materialaufwand, inklusive Software und Elektronik für alle Produktkonfigurationen.

Über den Automotive News PACE Award
Der Automotive News PACE Award wurde erstmals 1995 vorgestellt. Er hat das Ziel, Innovationen, technischen Fortschritt und die Business Performance von Zulieferern in der Automobilbranche zu würdigen. Die Preise des Jahres 2010 wurden am 12. April 2010 im Max M. Fisher Music Center in Detroit vergeben.
Über Siemens PLM Software
Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation, ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von Product Lifecycle Management (PLM)-Software und zugehörigen Dienstleistungen mit 6,7 Millionen lizenzierten Anwendern und mehr als 63.000 Kunden in aller Welt. Siemens PLM Software mit Sitz in Plano, Texas, arbeitet eng mit Unternehmen zusammen, um offene Lösungen zu entwickeln, mit denen diese mehr Ideen in erfolgreiche Produkte umsetzen können. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen von Siemens PLM Software unter http://www.siemens.com/plm
Über Siemens Industry Automation
Die Siemens Industry Automation Division (Nürnberg) ist einer der führenden Anbieter in den Bereichen Automatisierungssysteme, Niedrigspannungs-Schaltanlagen und Softwarelösungen für die Industrie. Das Portfolio reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis zu branchenspezifischen Lösungen und Systemen für die Automatisierung ganzer Produktionsanlagen in der Automobilbranche und der chemischen Industrie. Als einer der führenden Software Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette der Fertigungsunternehmen - von Produktdesign und Entwicklung bis zu Produktion, Vertrieb und Service. Mit etwa 42.900 Mitarbeitern weltweit erzielte Siemens Industry Automation im Finanzjahr 2008 einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.
Unternehmenskontakt:
Marcus Lessnig
+49 221-20802-625
marcus.lessnig@siemens.com
http://twitter.com/SiemensPLM_DE
Note: Siemens and the Siemens logo are registered trademarks of Siemens AG. Teamcenter is a trademark or registered trademark of Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. or its subsidiaries in the United States and in other countries. All other trademarks, registered trademarks or service marks belong to their respective holders.

Impressum:

LEWIS Communications GmbH

Hauptniederlassung München
Baierbrunner Str. 15
81379 München
tel: +49 (0) 89 173019 0
fax: +49 (0) 89 173019 99
web: www.lewispr.com
www.lewispr.de
Niederlassung Düsseldorf
Prinzenallee 5
40549 Düsseldorf
tel: +49 (0) 211 522 946-0
fax: +49 (0) 211 522 946-1
Niederlassung Frankfurt
Mainzer Landstraße 49
60329 Frankfurt am Main
tel: +49 (0) 69 3085 5853
fax: +49 (0) 69 3085 5100

Johannes Liebl | LEWIS Communications GmbH
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/plm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie