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Sieben Gewinner der ersten Ausschreibung "Verbraucherforschung NRW" stehen fest

31.07.2012
100.000 Euro für Verbraucherforscherinnen und -forscher in NRW

Das Wissenschaftsministerium stärkt gemeinsam mit dem Verbraucherschutzministerium und der Verbraucherzentrale NRW die Verbraucherforschung. In der ersten gemeinsamen Ausschreibung stehen jetzt die Gewinnerprojekte fest. Sieben Forscherinnen und Forscher an NRW-Hochschulen und an einer Forschungseinrichtung werden ab dem 1. August 2012 mit insgesamt rund 100.000 Euro gefördert.

Die Mittel sollen engagierte Verbraucherforscherinnen und -forscher in der Projektplanungsphase und beim Einwerben von Drittmitteln unterstützen. Die Förderung läuft über fünf Monate und beinhaltet einen Personalkostenzuschuss sowie Reisemittel.

„Gute Verbraucherforschung ist die Basis für einen effizienten Verbraucherschutz. Mit den Fördermitteln wollen wir Forscherinnen und Forscher aus Nordrhein-Westfalen dabei unterstützen, sich erfolgreich um Fördermittel der EU oder des Bundes zu bewerben“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

„Wir wollen Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Deshalb brauchen wir eine theoretische Wissensbasis als Grundlage für effizientes und nachhaltiges verbraucher- und wirtschaftspolitisches Handeln. Die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ändern sich rasant. Was bedeutet das für Verbraucherinnen und Verbraucher? Wie können sie gezielt befähigt werden, selbstbewusst die für sie richtige Entscheidung zu treffen? Mit diesen Fragen soll sich die Verbraucherforschung beschäftigen“, so Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

"Die ausgewählten Projekte repräsentieren die Vielfalt der Verbraucherforschung in Nordrhein-Westfalen. Mit unserer Förderung gelingt es nun, das Handeln und die Bedürfnisse von Konsumenten aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln zu betrachten. Damit kommen wir dem Ziel, Erkenntnisse über die bestimmenden Faktoren von Verbraucherverhalten zu erlangen, sie sinnvoll zu verknüpfen und in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen, schon einen großen Schritt näher“, begrüßte Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, die Anschubfinanzierung der einzelnen Forschungsprojekte.

Die Gewinnerteams sind:

Universität Bonn:

Institut für Landtechnik, Dr. Jasmin Geppert,
Forschungsschwerpunkt: Umweltzone Haushalt

Technische Universität Dortmund:

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Prof. Dr. Andreas Liening,
Forschungsschwerpunkt: Schwellenkonzepte Finanzkompetenz

Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund:

Prof. Dr. Mathilde Kersting,
Forschungsschwerpunkt: Attraktive und gesunde Ernährung von Kindern

Fachhochschule Düsseldorf:

Fachbereich Wirtschaft, Prof. Dr. Sven Pagel
Forschungsschwerpunkt: Digitaler Verbraucherschutz

Fachhochschule Münster:

Fachbereich Oecotrophologie ,Prof. Dr. Petra Teitscheid
Forschungsschwerpunkt: Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Haushalt

Universität Siegen:

Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht, Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein,
Forschungsschwerpunkt: Kaufkompetenz von Kindern und Jugendlichen

Philosophische Fakultät, Prof. Dr. Christoph Strünck,
Forschungsschwerpunkt: Ursachen und Folgen von Energiearmut

Dirk Borhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.vz-nrw.de/verbraucherforschung

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