Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Projekt „SensorCloud“ gewinnt beim Technologie-Wettbewerb „Trusted Cloud“

11.03.2011
Ein Konsortium mit RWTH-Beteiligung erhält Förderung in Millionenhöhe

Die RWTH Aachen wurde zusammen mit einem Konsortium unter der Führung der QSC AG für einen innovativen Projektplan zum Wettbewerb „Sichere Internet-Dienste - Sicheres Cloud Computing für Mittelstand und öffentlichen Sektor (Trusted Cloud)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet.

Dabei setzte sich das Konsortium gegen die hochkarätige Konkurrenz von 116 Mitbewerbern durch und ist damit einer der 12 Gewinner einer Förderung in Millionenhöhe. Die RWTH Aachen beteiligt sich mit den Lehrstühlen Informatik 3 (Software Engineering), Informatik 4 (Kommunikation und verteilte Systeme) und Technik- und Organisationssoziologie. Zum Konsortium, das von der QSC AG geführt wird, gehören weiterhin die Fachhochschule Köln, die symmedia GmbH und die Dillenburger Unternehmensgruppe.

Über die kommenden drei Jahre wird die RWTH Aachen zusammen mit ihren Partnern eine vertrauenswürdige Technologie-Plattform für die die Anbindung von Sensoren und Aktoren jeder Art an die Cloud entwickeln. Daten können so aus dem häuslichen, dem beruflichen, dem administrativen oder medizinischen Umfeld leicht gesammelt, aggregiert und für technische Steuerungen und die eigene Verwaltung effizienter eingesetzt werden. Drittentwickler können auf Basis der SensorCloud eigene Applikationen entwickeln und anbieten, um den Nutzwert der Sensoren und Aktoren, die bislang in zahlreichen Anwendungsfällen – Energiemanagement, Produktionsmaschinen, Verkehr und Gesundheit – eingesetzt werden, zu steigern.

Vertrauen in Cloud-Systeme muss gerade in Deutschland noch hart erworben werden. Die Mehrheit der Bevölkerung schreckt vor der Vorstellung, sensitive Daten automatisiert erfassen, speichern und verarbeiten zu lassen, zurück. Dies ist das größte Hindernis bei der Freisetzung des Potentials der Cloud. Die SensorCloud soll deshalb sowohl technologische Sicherheit schaffen und etablieren als auch auf gesellschaftlich und sozial anerkannte Weise Datentransparenz und Datenautonomie realisieren und dem Benutzer glaubwürdig und nachvollziehbar demonstrieren. Das Ziel ist, die Akzeptanzschwelle für diese neuen Technologien zu senken und dem Benutzer die Kontrolle und Übersicht über seine Daten zu bewahren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Univ.-Prof. Dr. Klaus Wehrle
Lehrstuhl für Informatik IV der RWTH Aachen
Telefon +49 241 80 21400
klaus@comsys.rwth-aachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de

Weitere Berichte zu: Cloud Computing QSC RWTH Sensor SensorCloud Technologie-Wettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften