Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Process Solutions Award für Cordys-Projekt bei Siemens Healthcare

30.06.2010
Automatisiert und durchgängig laufen bei Siemens Healthcare nun die Prozesse in Kundenservice und Ersatzteillogistik. Mit diesem Ergebnis überzeugte das BPM-Projekt (Business Process Management) von Cordys auch die Jury des Process Solutions Award der Gesellschaft für Organisation (GfO).

Die Siemens AG und Cordys erhielten für ihr innovatives und mustergültiges Prozessmanagement-Projekt einen Process Solutions Award der Gesellschaft für Organisation (GfO). Durchgeführt wurde das BPM-Projekt (Business Process Management) bei Siemens Healthcare, einem der größten Anbieter für das Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten.

Für ihn steuert Cordys wichtige Logistikprozesse in 125 Ländern, darunter Deutschland, die USA und China. Zu den automatisierten Abläufen zählen die Bereitstellung von zeitkritischen Ersatzteilen, die Rücksendung von Teilen, das Einholen von Kundenfeedback sowie die Bereitstellung von Zusatzdienstleistungen für Kunden.

Dass Siemens Healthcare neben der umfangreichen Projektbeschreibung auch klare Angaben zu den erreichten Ergebnissen machte, überzeugte die Jury: So lassen sich durch die vollständige Prozesstransparenz und den besseren Kundensupport nun deutlich mehr Services verkaufen. Außerdem reduzierte sich die Anzahl der Schnittstellen von 77 auf 11 und die Zeit bis zur ersten Servicebereitstellung verringerte sich um 50 Prozent. Dies gelang, indem Cordys manuelle Schritte automatisierte. Beispielsweise mussten die Siemens-Mitarbeiter für die Bereitstellung von Ersatzteilen früher ein Formular ausfüllten, dieses per E-Mail an die zuständige Abteilung weiterleiten und dann immer wieder zwecks Freigabe nachhaken. Nun steuert der von Cordys bereitgestellte Prozess den Vorgang und erinnert automatisch an anstehende Aufgaben. Neben der schnelleren Bearbeitung besteht der Vorteil für die Kunden von Siemens darin, dass sie jederzeit Einblick in den Status ihrer Anfrage haben.

„Mitarbeiter und Kunden sind von den neuen Abläufen und Ergebnissen begeistert. Wir arbeiten inzwischen an weiteren Prozessumsetzungen mit Cordys. Die Auszeichnung ist eine tolle Bestätigung für unser Projekt und wir danken allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben“, so Projektleiterin Dorothee Funke vom Customer Service bei Siemens Healthcare. Dr. Gabriele Klenk-Swiderski, Senior Account Manager bei Cordys, ergänzt: „Mit den durchgängigen, schlanken Prozessen in den kundennahen Bereichen stärkt Siemens seine Wettbewerbsfähigkeit. Denn im anspruchvollen Healthcare-Sektor kommt es auf eine möglichst 100-prozentige Zuverlässigkeit an.“

Dorothee Funke und Dr. Gabriele Klenk-Swiderski nahmen den Preis im Rahmen des Process Solutions Day 2010 der GfO entgegen. Die Jury war mit den BPM-Experten Sven Schnägelberger, Geschäftsführer der BPM&O GmbH, Dr. Christine Legner, Lehrstuhl für Enterprise Systems & SOA an der European Business School, und Prof. Dr. Thomas Allweyer, Professor für Unternehmensmodellierung an der Uni Saarbrücken, besetzt. Weitere Preisträger waren die AOK Berlin-Brandenburg und die Interpane Glas Industrie AG.

Über Cordys
Cordys ist ein weltweit agierender Anbieter von Software für Business Process Innovation. Global-2000-Unternehmen weltweit haben sich schon für Cordys entschieden, um Steigerungen der Unternehmensleistung wie erhöhte Produktivität, geringere Time-to-Market und eine schnellere Reaktion auf die sich ständig ändernden Anforderungen des Geschäftsumfelds zu vollbringen. Der Firmensitz des weltweit agierenden Unternehmens befindet sich in den Niederlanden. Zudem unterhält Cordys Niederlassungen in den USA, in Deutschland, EMEA und der Region Asien-Pazifik. Weitere Informationen unter www.cordys.com
Über Siemes Healthcare
Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter www.siemens.com/healthcare
dieleutefürkommunikation
Sarah Holder
Redaktion
Karlstraße 20
71069 Sindelfingen
Tel.: +49 (0) 7031 76 88-75
Fax: +49 (0) 7031 675 676
E-Mail: sholder@dieleute.de
Web: www.dieleute.de

Sarah Holder | leute2010
Weitere Informationen:
http://www.cordys.com
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mikrophotonik – Optische Technologien auf dem Weg in die Hochintegration
21.07.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten